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TENNIS-FRA-OPEN
Roger Federer haderte mit sich während dem Match gegen Stan Wawrinka © Getty Images

Im Duell der Schweizer lässt Stan Wawrinka Roger Federer keine Chance. Der Sieger schafft gegen Federer ein Kunststück, das zuletzt 2002 gelang. Jo-Wilfried Tsonga ringt Kei Nishikori nieder.

Der Schweizer Tennis-Star Roger Federer hat zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka verloren und ist damit im Viertelfinale der French Open in Paris ausgeschieden.

Der Weltranglistenzweite, Roland-Garros-Champion von 2009, unterlag bei böigem Wind nach 2:09 Stunden Spielzeit 4:6, 3:6, 6:7 (4:7).

Erstmals seit den US Open 2002 gelang Federer dabei kein einziges Break in einem Grand-Slam-Match.

Wawrinka (30) steht beim Höhepunkt der Sandplatzsaison zum ersten Mal im Halbfinale. Der Sieger der Australian Open von 2014 bekommt es nun im ersten Paris-Halbfinale seiner
Karriere mit dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga zu tun.

Tsonga setzte sich nach 3:45 Stunden 6:1, 6:4, 4:6, 3:6, 6:3 gegen Kei Nishikori (Japan/Nr. 5) durch und zog zum zweiten Mal nach 2013 ins Halbfinale seines Heim-Grand-Slams ein.

Die Partie auf dem Court Central musste im zweiten Satz für eine halbe Stunde unterbrochen werden, weil der Wind einen Teil der Videowand abgerissen hatte.

Die Metalplatte stürzte auf die Tribüne und verletzte drei Zuschauer leicht.

Bis zur Runde der letzten Acht hatten sich Federer und Wawrinka viermal bei einem Major gegenübergestanden, der 17-malige Grand-Slam-Sieger Federer gewann die Duelle in Paris (2010, 2011), Australien (2011) und Wimbledon (2014).

Im 19. Aufeinandertreffen gelang Wawrinka nun sein dritter Sieg.

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