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Andy Murray scheitert im Achtelfinale der US Open
Andy Murray scheitert im Achtelfinale der US Open © Getty Images

Der Schotte zieht bei den US Open überraschend gegen den Südafrikaner Kevin Anderson den Kürzeren und verpasst erstmals seit fünf Jahren das Viertelfinale eines Grand Slams.

Der frühere Turniersieger Andy Murray ist überraschend im Achtelfinale der US Open ausgeschieden und hat damit erstmals seit fünf Jahren die Runde der letzten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst.

Der an Position drei gesetzte Schotte unterlag in New York dem Südafrikaner Kevin Anderson (Nr. 15) in 4:18 Stunden mit 6:7 (5:7), 3:6, 7:6 (7:2), 6:7 (0:7).

"Das ist natürlich enttäuschend, dass diese Serie zu Ende gegangen ist. Aber ich war einfach nicht in der Lage, so offensiv wie notwendig zu spielen", sagte Murray, dem auch 19 Asse nicht zum Erfolg reichten.

Anderson, dem 81 direkte Gewinnschläge (darunter 25 Asse) gelangen, konnte sein Glück im Louis-Armstrong-Stadium kaum fassen.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das war wohl eines meiner besten Spiele in meinem Leben", meinte der 29-Jährige, nachdem er erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Majors erreicht hatte.

Dort trifft Anderson am Mittwoch auf French-Open-Gewinner Stan Wawrinka (Nr. 5). Der Schweizer behielt gegen den ungesetzten Lokalmatadoren Donald Young (USA) mit 6:4, 1:6, 6:3, 6:4 die Oberhand, kassierte aber erstmals im diesjährigen Turnierverlauf einen Satzverlust.  

Mitfavorit Murray, der 2012 in Flushing Meadows sein erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen hatte, war zuletzt bei den US Open 2010 vor dem Viertelfinale gescheitert.

Bei den darauffolgenden 18 Majors hatte der 28-Jährige immer mindestens die Runde der letzten Acht erreicht.

Am Sonntag hatte bereits der topgesetzte Novak Djokovic (Serbien) sein Achtelfinale gegen Roberto Bautista Agut (Spanien/Nr. 23) mit 6:3, 4:6, 6:4, 6:3 gewonnen.

Der Schützling von Trainer Boris Becker trifft nun auf Linkshänder Feliciano Lopez (Spanien/Nr. 18).

In einem anderen Viertelfinale stehen sich Titelverteidiger Marin Cilic (Kroatien/Nr. 9) und der an Position 19 gesetzte Franzose Jo-Wilfried Tsonga gegenüber.

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