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Novak Djokovic weist die Manipulationsvorwürfe zurück
Novak Djokovic trifft zum Auftakt auf Hyeon Chung aus Südkorea © Getty Images

Vor dem Start der Australian Open blickt der topgesetzte Serbe auf das bislang "beste Jahr" seiner Karriere zurück, bleibt aber dennoch bescheiden.

Nach seiner Traumsaison hat sich Titelverteidiger Novak Djokovic kurz vor Beginn der Australian Open mit konkreten Zielsetzungen zurückgehalten.

"Ich will versuchen, das gewonnene Selbstvertrauen in diese Saison zu transportieren", sagte der topgesetzte Serbe am Sonntag und blickte voller Demut zurück: "Das vergangene Jahr war zweifelsohne das beste meiner bisherigen Karriere. Ich habe jeden Moment auf dem Court genossen, es war wunderbar."

Djokovic peilt ab Montag in "Down Under" seinen insgesamt sechsten Melbourne-Titel an. Der 28-Jährige hatte 2015 drei der vier Grand-Slam-Titel (Melbourne, Wimbledon, Flushing Meadows) geholt und sich in insgesamt 88 Matches nur sechs Niederlagen geleistet.

Einige Experten trauen dem "Djoker" in diesem Jahr sogar den Gewinn des Golden Slam - die Kombination aus vier Major-Triumphen und der olympischen Einzel-Goldmedaille - zu. Dies hatte zuletzt Steffi Graf 1988 geschafft.

Der French-Open-Coup fehlt dem Schützling von Boris Becker bislang noch in seiner sportlichen Vita.

Mit Major-Rekordgewinner Roger Federer (Schweiz/Nr. 3) wird sich Djokovic in den kommenden Monaten auch einen Zweikampf abseits des Courts liefern.

Einer der beiden Superstars wird wohl der erste "100-Millionen-Dollar-Mann" im Welt-Tennis.

Federer hat bislang 97,34 Millionen Dollar verdient, Djokovic 94,25 Millionen.

Bei den Australian Open kann allerdings keiner der fantastischen Zwei die Preisgeld-Schallmauer durchbrechen. Der Sieger des "Happy Slam" kassiert umgerechnet 2,33 Millionen Dollar.

In der ersten Runde trifft Djokovic am Montag auf Hyeon Chung aus Südkorea, Federer spielt gegen Nikolos Basilaschwili aus Georgien.

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