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TENNIS-FRA-ROLAND-GARROS
Andy Murray musste in der zweiten Runde zum zweiten Mal über fünf Sätze gehen © Getty Images

Andy Murray droht erneut das Aus, teilweise wird er vorgeführt. Trotzdem reicht es zum Sieg. Titelverteidiger Stan Wawrinka hat gegen einen Japaner zu Beginn Probleme.

Mitfavorit Andy Murray hat zweimal innerhalb von zwei Tagen ein drohendes Aus bei den French Open in Paris im letzten Moment abgewendet.

Der an Position zwei gesetzte Schotte lag in seinem Zweitrundenmatch gegen Wildcard-Inhaber Mathias Bourgue (Frankreich/ATP-Nr. 164) bereits mit 1:2-Sätzen zurück, ehe er doch noch mit 6:2, 2:6, 4:6, 6:2, 6:3 gewann.

Nach 3:34 Stunden verwandelte Murray (29) auf dem Court Philippe Chatrier seinen ersten Matchball. Gefeiert wurde aber in erster Linie der 22-jährige Bourgue, der erstmals an einem Major-Tournament teilnahm und den haushohen Favoriten etliche Male vorführte. Murray hatte bei einem der vier größten Turniere noch nie gegen einen Spieler außerhalb der Top 100 verloren.  

Wawrinka mit Startproblemen

Der zweimalige Grand-Slam-Champion Murray, der das Vorbereitungs-Masters in Rom im Finale gegen Branchenführer Novak Djokovic (Serbien) gewonnen hatte, hatte bereits in seinem Auftaktspiel gegen Radek Stepanek (Tschechien) einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt.

Der Brite trifft nun in der dritten Runde auf Ivo Karlovic (Nr. 27). Dem Kroaten gelangen beim 6:7 (2:7), 6:3, 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 12:10 gegen den Australier Jordan Thompson insgesamt 41 Asse. Der 2,10 Meter große Karlovic selbst hält den Weltrekord mit 45 Assen in einem Best-of-five-Match.

Titelverteidiger Stan Wawrinka ist nach leichten Anfangsproblemen in die dritte Runde der French Open eingezogen. Der an Position drei gesetzte Schweizer besiegte den Japaner Taro Daniel in Paris mit 7:6 (9:7), 6:3, 6:4 und wehrte im ersten Durchgang zwei Satzbälle ab.

Halep holt Rückstand auf

Nach dem Aus von Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber (Nr. 3) und der verletzungsbedingten Aufgabe von Mitfavoritin Wiktoria Asarenka (Weißrussland/Nr. 5) stellte die Spanierin Garbine Mugurza ihre gute Form am vierten Turniertag unter Beweis. Die an Position vier gesetzte Wimbledon-Finalistin eilte durch ein 6:2, 6:0 gegen Myrtille Georges (Frankreich) in die dritte Runde.

Die Rumänin Simona Halep (Nr. 6), Endspielteilnehmerin von 2014, musste im ersten Satz einen 1:4-Rückstand aufholen, ehe sie sich mit 7:6 (7:5), 6:2 gegen Sarina Dijas aus Kasachstan durchsetzte.

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