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Stan Wawrinka
Stan Wawrinka hält nach der Absage von Roger Federer die Schweizer Fahnen hoch © Getty Images

Titelverteidiger Stan Wawrinka steht bei den French Open im Halbfinale. Auch Andy Murray schafft in Paris den Sprung unter die besten vier Spieler.

Titelverteidiger Stan Wawrinka und Mitfavorit Andy Murray bleiben bei ihrer French-Open-Mission auf Kurs.

Der Weltranglistenvierte Wawrinka (Schweiz) zog in Paris durch ein 6:2, 6:1, 7:6 (9:7) gegen den ungesetzten Albert Ramos-Vinolas (Spanien) zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale von Roland Garros ein.

"Ich habe zweieinhalb Sätze auf einem super Niveau gespielt", meinte der 31-Jährige danach zufrieden.

Nächster Gegner von Wawrinka ist am Freitag Melbourne-Finalist Murray (Nr. 2). Der Schotte entzauberte im Viertelfinale Lokalmatador Richard Gasquet (Frankreich/Nr. 9) in 3:23 Stunden mit 5:7, 7:6 (7:3), 6:0, 6:2.

"Ich habe wirklich gutes Tennis gespielt. Es war enorm wichtig, dass ich den zweiten Satz gewonnnen habe. Sonst wäre es sehr hart gewesen, zurückzukommen", sagte der zweimalige Major-Sieger Murray, der zum dritten Mal in Serie die Vorschlussrunde am Bois de Boulogne erreichte.

Kurz zuvor hatte Wawrinka nach 1:56 Stunden auf dem Court Suzanne Lenglen seinen zweiten Matchball verwandelt.

Im Tiebreak des dritten Durchgangs musste der ehemalige Davis-Cup-Sieger einen Satzball gegen Ramos-Vinolas abwehren, der in der Runde zuvor überraschend Milos Raonic (Kanada/Nr. 8) ausgeschaltet hatte.

Der zweimalige Major-Gewinner Wawrinka hatte vor den French Open im vergangenen Jahr die Australian Open 2014 gewonnen.

In seinem Auftaktmatch im Stade Roland Garros hatte der Westschweizer gegen Lukas Rosol aus Tschechien allerdings einen 1:2-Satzrückstand aufholen müssen.

Wawrinka wäre bei den French Open der erste Mann gewesen, der als amtierender Champion in Runde eins gescheitert wäre.

"Stan the Man" könnte in Paris der achte Spieler der Open-Era werden, der seinen Titel beim bedeutendsten Sandplatzturnier erfolgreich verteidigt.

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