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Für Annika Beck war Serena Williams Endstation
Für Annika Beck war Serena Williams Endstation © Getty Images

Annika Beck fliegt in Wimbledon gegen Serena Williams raus. Die 22-Jährige hat gegen die Weltranglisten-Erste keine Chance. Damit ist nur noch eine Deutsche im Turnier.

Fed-Cup-Spielerin Annika Beck ist bei ihrer Centre-Court-Premiere in Wimbledon gegen die sechsmalige Titelträgerin Serena Williams (USA/Nr. 1) ausgeschieden.

Die 22-Jährige unterlag in der dritten Runde am "Middle Sunday" der Titelverteidigerin nach nur 51 Minuten 3:6, 0:6 und war dabei ohne Chance. 

"Das war eine Lehrstunde, die mir gezeigt hat, wo das Limit im Damentennis ist", sagte Beck: "Jeder Punkt, jedes Spiel war schon ein Erfolg für mich." 

Kerber letzte Deutsche

Williams (34) gewann ihr 300. Grand-Slam-Match und ist damit nur noch sechs Siege von Rekordhalterin Martina Navratilova entfernt, die das Match in der Anfangsphase aus der Royal Box verfolgte. In Wimbledon hat Williams erneut die Chance, mit ihrem 22. Majortitel zu Steffi Graf aufzuschließen, die die Bestmarke in der Open Era (seit 1968) hält. 

"Ich liebe es, wenn ich Sonntag frei habe, aber ich hing ja mit meinen Matches ein bisschen hinterher", sagte Williams: "Ich war heute sehr fokussiert und ruhig."

Nach Becks Aus ist im Einzel der Frauen nur noch Melbourne-Siegerin Angelique Kerber im Turnier, die Weltranglistenvierte trifft am Montag auf Misaki Doi (Japan). Nach dem Regenchaos der vergangenen Tage hatte der All England Club erst zum vierten Mal in der Wimbledongeschichte (nach 1991, 1997 und 2004) den traditionell spielfreien Sonntag geopfert.

Beck löst Petkovic ab

Trotz der Niederlage gegen Williams wird Beck ab dem 11. Juni Andrea Petkovic als deutsche Nummer zwei in der Weltrangliste ablösen.

Bis zu diesem Jahr hatte Beck in Wimbledon erst ein Match gewonnen, vor dem Turnier musste sie wegen einer Rückenverletzung drei Wochen pausieren.

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