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Day Twelve: The Championships - Wimbledon 2016
Angelique Kerber musste sich im Finale geschlagen geben © Getty Images

Bei der Finalpleite in Wimbledon verdient sich Angelique Kerber Respekt von der Sport-Prominenz. Nicht nur Steffi Graf und Boris Becker sind begeistert.

Die Sport-Prominenz verneigt sich nach einem grandiosen Wimbledon-Finale nicht nur vor Siegerin Serena Williams.

So schwärmte 20 Jahre nach ihrem letzten Triumph auf dem Heiligen Rasen auch Steffi Graf via Facebook von der unterlegenen Angelique Kerber: "Toll gemacht, Angelique, die Deutschland mit ihrem Talent und ihrem Kampfgeist stolz gemacht hat!"

Auch Bundestrainerin Barbara Rittner und Coach Torben Beltz attestierten ihrem Schützling eine herausragende Leistung: "Das Endspiel war absolut hochklassig. Angie hat sich nichts vorzuwerfen, sie hat nichts falsch gemacht", sagte Rittner: "Sie hat heute gegen eine bessere Aufschlägerin verloren. Serena hat zu Recht 22 Grand-Slam-Titel gewonnen."

Auch Beltz hatte "super Damentennis" gesehen, die Enttäuschung nach der Niederlage schüttelte er jedoch erst allmählich ab. "Es war ein gutes Match, das wir aber leider verloren haben. Deswegen sind wir nicht ganz so froh wie in Australien", sagte Beltz. 

Bei den Australian Open im Januar hatte Kerber die Amerikanerin Williams im Finale geschlagen und ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen.

Williams habe "sehr mächtig aufgeschlagen, aber wir lernen daraus", kündigte Beltz an. Rittner meinte: "Natürlich hadert sie, dass Serena in den entscheidenden Momenten so aufgeschlagen hat. Ich habe Torben vorgeschlagen, ihr direkt ein Glas Rotwein einzutrichtern, um die Enttäuschung zu überwinden."

Über die sozialen Netzwerke gratulierten weitere Sport-Größen Angelique Kerber zu ihrer grandiosen Vorstellung: 

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