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Day Seven: The Championships - Wimbledon 2016
Pablo Cuevas (l.) geriet in Wimbledon mit den Schiedsrichtern aneinander © Getty Images

Pablo Cuevas und sein Doppelpartner Marcel Granollers leisten sich in Wimbledon offenbar gleich mehrere Fehltritte. Stein des Anstoßes ist ein verweigerter WC-Besuch.

Pinkel-Eklat, Sitzstreik und Balldosen-Wurf: Der Uruguayer Pablo Cuevas und sein Doppelpartner Marcel Granollers haben sich in Wimbledon offenbar gleich mehrere Fehltritte geleistet.

Während des Drittrunden-Matches von Cuevas/Granollers gegen Jonny Marray/Adil Shamasdin sorgte nach einem Bericht des Guardian im fünften Satz beim Stand von 8:9 eine verweigerte Toilettenpause für Cuevas für Unruhe.

Weil die Schiedsrichterin Aurelie Tourte dem 30-Jährigen den Toilettenbesuch verweigerte, soll Cuevas laut Zeugenberichten heimlich in eine Balldose uriniert haben. Die Offiziellen dementierten dies, bestätigten aber eine Verwarnung gegen Cuevas wegen unsportlichem Verhalten zu diesem Zeitpunkt.

Doch damit nicht genug: Als dem Duo Cuevas/Granollers beim Stande von 12:13 wegen Ballwegschlagens ein Punkt abgezogen wurde, traten die beiden offenbar kurzerhand in einen Sitzstreik und konnten erst nach fünf Minuten und mithilfe des Oberschiedsrichters zum Weitermachen bewegt werden. Das Match ging allerdings prompt 12:14 verloren.

Nach der Niederlage brannten schließlich Granollers die Sicherungen durch. Er beleidigte die Stuhlschiedsrichterin Tourte und warf eine Balldose nach ihr. Die Französin wurde schließlich in Begleitung des Sicherheitspersonals vom Court geführt.

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