vergrößernverkleinern
Gael Monfils leistet bei seinem Auftaktspiel ganze Arbeit - man beachte die Uhr im Hintergrund © twitter@usopen

Der Franzose hat in seinem Erstrundenmatch bei den US Open wenig Probleme mit seinem Gegner, dafür aber mit einer Uhr - die am Ende in Trümmern liegt.

Wenn ein Sportler einen Gegner zerstört, heißt das normalerweise, dass er hoch gegen ihn gewinnt, ihm eine schmerzliche Niederlage versetzt.

Der Franzose Gael Monfils gewann in der ersten Runde der US Open in New York gegen Gilles Müller zwar locker in drei Sätzen, gewann also hoch.

Zerstört hatte der Franzose aber etwas anderes: Eine Werbe-Uhr.

49 Minuten waren gespielt, das verkündete die Uhr, kurz bevor ihr Todesurteil vollstreckt wurde. Müller spielte einen weiten Ball, der auch noch ziemlich hoch flog. Monfils sprintete hinterher, sprang ab, um ihn zu erwischen. 

Der Franzose bekam den Ball sogar noch, kam bei der Rettungsaktion aber auch der Bande gefährlich nahe. In die Bande war eine Anzeige eingebaut, die die gespielte Zeit anzeigte. 

Weil Monfils seinen Flug in der Luft nicht mehr bremsen konnte, krachte er mit einem Bein in die Anzeige und verlor dabei seinen Schläger. Als er ihn wieder aufheben wollte, kippte die Anzeige um. 

Der Franzose sprang gerade noch zur Seite, um nicht erwischt zu werden. Von der Uhr blieben nur noch Trümmer übrig.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel