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TENNIS-GBR-WIMBLEDON
Boris Becker war bis Ende 2016 Trainer von Novak Djokovic © Getty Images

Boris Becker verteidigt die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber gegen die Kritik an ihrem Aufschlag - und traut ihr einen langen Verbleib an der Tennis-Spitze zu.

Boris Becker glaubt an einen längeren Verbleib von Angelique Kerber an der Spitze der Tennis-Weltrangliste.

"Ich sehe keinen Grund, warum Angie Ende des Jahres nicht mehr Nummer eins sein sollte", sagte der dreimalige Wimbledonsieger der Bild, prophezeite der Kielerin aber eine "verdammt" schwierige Saison: "Es ist immer schwer, das Jahr genauso erfolgreich zu bestreiten wie das vorhergehende, wenn der Durchbruch sehr spät kam wie bei Angie."

Beckers früherer Rivale John McEnroe hatte der zweimaligen Major-Siegerin Kerber eine kurze Zeit als Branchenführerin prophezeit. Auch die jüngste Kritik am Service der 29-Jährigen, die am Freitag das Achtelfinale von Melbourne erreichte, kann Becker nicht nachvollziehen.

"Angie hat doch gezeigt, dass sie mit ihrem Aufschlag die Nummer eins bleiben kann. Sie hat auch 2016 keine 20 Asse pro Match geschlagen", sagte der 49-Jährige und betonte: "Sie hat genug Qualitäten, die den nicht perfekten Aufschlag wettmachen. Und sie hat die Konstanz, das ganze Jahr über Weltklasse-Leistungen zu zeigen."

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