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Andrea Petkovic Tennis WTA Karriere-Ende
Andrea Petkovic ist die zweitbeste Deutsche auf der WTA-Tour © Getty Images

Andrea Petkovic hat sich in den vergangenen Wochen Tipps von Boris Becker geholt und setzt auch in Zukunft auf die gelegentliche Unterstützung des dreimaligen Wimbledonsiegers.

"Mehr kann man von keinem anderen lernen als von Boris. Er ist der geborene Grand-Slam-Champion und konnte mir schon viele wichtige Tipps gegeben - vor allen für die mentale Ebene", sagte die Weltranglisten-16. Petkovic am Freitag.

Der engere Kontakt zu Becker, der seit gut anderhalb Jahren den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) coacht, war Ende Mai unmittelbar nach ihrem überraschenden Drittrunden-Aus bei den French Open in Paris entstanden.

"Ich saß allein im Spielerrestaurant beim Mittagessen, und da kam zufällig Boris vorbei und hat sich dazugesetzt. Wir haben lange gesprochen", berichtete Petkovic, die sich wenige Tage später per Mail bei Becker für das intensive Gespräch bedankte.

Auch beim Turnier in Wimbledon, bei dem die von privaten Problemen belastete Petkovic ebenfalls in der dritten Runde ausschied, stand ihr Becker mit Ratschlägen zur Seite und beobachtete auch einige Matches der 27-Jährigen.

"Boris kann sich einfach perfekt in einen hineinversetzen und deshalb so ungemein wertvolle Tipps geben", sagte Petkovic am Rande der "Du-musst-kämpfen!"-Charity am Freitag in ihrem Heimatklub TEC Darmstadt.

Die French-Open-Halbfinalistin von 2014 engagiert sich seit Jahren zusammen mit ihrem krebskranken Jugendfreund Jonathan Heimes für die gemeinnützige Gesellschaft, die Spenden für Patienten der Kinderkrebsklinik Frankfurt sammelt.

Die Einnahmen sollen den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, auch während der Erkrankung sowie der Chemotherapie Sport zu treiben. So sollen die Abwehrkräfte und das Selbstvertrauen wieder aufgebaut werden.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem Petkovics Kollege Philipp Petzschner, die Ex-Profis Karsten Braasch, Markus Zoecke sowie die ehemaligen Bundesligaspieler Ralf Weber und Thomas Zampach teil.

Auch Rüdiger Fritsch, der Präsident des Fußball-Bundesligaaufsteigers Darmstadt 98, griff zum Schläger.

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