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Angelique Kerber
Angelique Kerber gewann Anfang August das WTA-Turnier in Stanford © Getty Images

Angelique Kerber präsentiert sich weiter in Topform und setzt ihren Siegeszug fort. Beim Turnier in Toronto stürmt sie in Runde zwei. Carina Witthöft sitzt erfolgreich nach.

Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Toronto im Eiltempo die zweite Runde erreicht. Die frisch gekürte Stanford-Siegerin aus Kiel setzte sich beim Hartplatzturnier in der kanadischen Millionenstadt in nur 48 Minuten gegen die Qualifikantin Misaki Doi aus Japan mit 6:0, 6:1 durch.

Nur 25 Punkte machte ihre Kontrahentin, die Weltranglistenelfte Kerber hingegen 53.

In der zweiten Runde trifft die an Position 13 gesetzte Kerber, die in Stanford ihren vierten Titel der Saison gefeiert hatte, auf Monica Puig aus Puerto Rico.

Auch Witthöft und Görges weiter

Auch die Hamburgerin Carina Witthöft hat ihre Auftakthürde gemeistert, allerdings im Nachsitzen. Die Partie gegen Coco Vandeweghe aus den USA war am verregneten Montag beim Stand von 6:3, 2:4 aus Sicht der Deutschen unterbrochen worden.

Am Dienstag gewann die 20-Jährige schließlich 6:3, 3:6, 6:1 und muss nun gegen Alison Riske (USA) bestehen.

Glück hatte Julia Görges, die kurzfristig für die am rechten Arm verletzte Russin Anastasia Pawljuschenkowa ins Turnier gerückt war. Die 26-Jährige kämpfte sich gegen Sarina Dijas aus Kasachstan nach Satzrückstand und Break hinten im dritten Satz zurück in die Partie und siegte mit 2:6, 6:1, 7:5. Auf sie wartet die an sechs gesetzte Polin Agnieszka Radwanska.

Williams folgt Lisicki

Top-Favoritin Serena Williams (USA/Nr. 1) steht derweil beim mit 2,37 Millionen Dollar dotierte Vorbereitungsturnier auf die US Open in New York (31. August bis 13. September) bereits im Achtelfinale.

Die Weltranglistenerste, die in der vergangenen Woche ihren Start in Stanford wegen einer Ellbogen-Verletzung kurzfristig abgesagt hatte, hatte nur im ersten Durchgang Probleme mit der Italienerin Flavia Pennetta und setzte sich mit 2:6, 6:3, 6:0 durch. In der ersten Runde hatte die 33-Jährige ein Freilos.

Sabine Lisicki war bereits überraschend deutlich in Runde zwei gestürmt. Die Weltranglisten-24. aus Berlin ließ der siebenmaligen Grand-Slam-Siegerin Venus Williams (USA/Nr. 14) beim 6:0, 6:3 keine Chance.

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