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Maria Sharapova ist fünfmalige Grand-Slam-Siegerin
Maria Sharapova ist fünfmalige Grand-Slam-Siegerin © Getty Images

Der Anwalt von Maria Scharapowa befürchtet nach dem positiven Dopingtest seiner Klientin eine lange Sperre. Allerdings hält er überhaupt keine Sperre auch für möglich.

Der Anwalt von Maria Scharapowa, John Haggerty, befürchtet nach dem positiven Dopingtest seiner Klientin bei der Australian Open eine lange Sperre.

"Diese kann bis zu vier Jahren dauern", sagte Haggerty der Tageszeitung USA Today, meinte aber auch: "Mildernde Umstände können dazu führen, dass es überhaupt keine Sperre gibt."

Der Rechtsanwalt hat dem Internationalen Tennis-Weltverband ITF inzwischen "volle Kooperation" angekündigt.

Scharapowa hatte am Montag in Los Angeles einen positiven Dopingtest bei den Australian Open im Januar öffentlich gemacht.

Bei der Russin war die seit dem 1. Januar 2016 verbotene Substanz Meldonium gefunden worden.

Scharapowa erklärte, dass sie das Medikament gegen ihre Diabetes nehme, erstmals habe sie es von ihrem Arzt 2006 verschrieben bekommen, weil sie damals oft krank gewesen sei.

Am Montag war die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin von der ITF mit Wirkung vom 12. März vorläufig suspendiert worden.

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