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TENNIS-WTA-DUBAI
Caroline Garcia sorgte in Charleston für einen Rassismus-Eklat © Getty Images

Die Französin Caroline Garcia beschimpft in Charleston ihre rumänische Gegnerin mit derben Worten, In deren Heimatland reagieren Fans und ein Ex-Minister erbost.

Caroline Garcia hat beim Tennisturnier in Charleston für einen Rassismus-Eklat gesorgt.

Beim Stand von 5:5 im dritten Satz gegen die Rumänin Irina Begu verschlug die Französin einen wichtigen Ball und klagte gegenüber ihrem Trainer: "Ich verliere gegen diese verdammte Zigeunerin."

Die Beleidigung wurde sowohl von einigen Zuschauern gehört als auch von einer Hintergrundkamera der WTA aufgenommen.

Zahlreiche rumänische Fans posteten auf den sozialen Netzwerken anschließend Fotos, auf denen die französische Flagge durchgestrichen ist. Auch Ex-Außenminister Mircea Geoana meldete sich zu Wort und forderte: "Das Außenministerium und die rumänische Botschaft in Paris müssen im Fall Irina Begu intervenieren."

Garcia, die die Partie im Tiebreak verlor, hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Zuvor hatte Novak Djokovic mit einem sexistischen Ausspruch für Ärger gesorgt. Der Serbe hatte nach dem Finalsieg gegen Milos Raonic in Indian Wells erklärt, dass er den Hut vor dem Kampf der Spielerinnen-Vereinigung WTA für gleiches Preisgeld bei Frauen und Männern ziehe.

"Aber die Statistiken zeigen, dass Männertennis viel mehr Zuschauer hat. Das ist einer der Gründe, warum wir vielleicht mehr bekommen sollten", sagte Djokovic. Außerdem, ließ Experte Djokovic noch wissen, müssten Frauen eine Menge durchmachen, "was uns erspart bleibt. Hormone und so".

Djokovic hat sich mittlerweile für die Aussage entschuldigt.

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