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Die Wildcard für Maria Scharapowa (l.) sorgt für Ärger bei Caroline Wozniacki
Die Wildcard für Maria Scharapowa (l.) sorgt für Ärger bei Caroline Wozniacki © Getty Images

Maria Scharapowas Wildcard in Stuttgart sorgt weiter für Kritik. Caroline Wozniacki findet es "respektlos" und spricht von "leistungssteigernden Maßnahmen".

Die Wildcard für Maria Scharapowa für den Porsche Grand Prix in Stuttgart Ende April sorgt weiter für Diskussionen.

Nachdem sich bereits am Freitag mehrere Tennisspielerinnen kritisch über die Rückkehr der Russin nach ihrer Dopingsperre geäußert hatten, legte nun Caroline Wozniacki nach.

"Offensichtlich werden Regeln so hingedreht, dass es so passt, wie es jemand will", sagte die frühere Weltranglistenerste. Scharapowas Sperre endet zwei Tage nach dem Start des Turniers in Stuttgart, sie erhielt dennoch eine Wildcard. Deswegen wird sie erst am Tag ihres ersten Matches dabei sein.

"Ich denke, dass jeder eine zweite Chance verdient. Aber gleichzeitig meine ich, dass wenn eine Spielerin wegen Medikamenten gesperrt wird,  sie von unten anfangen und sich den Weg zurückkämpfen sollte", so Wozniacki, die auch von "leistungssteigernden Mitteln" sprach, obwohl das offiziell nicht bewiesen ist.

Scharapowa war im März 2016 für zwei Jahre gesperrt worden, nachdem sie positiv auf Meldonium getestet worden war. Ihre Sperre wurde allerdings nach ihren Einspruch im Oktober reduziert. Sie hatte argumentiert, nicht vom Verbot gewusst zu haben. Wozniacki bezeichnete die Wildcard auch als "respektlos" gegenüber anderen Spielerinnen.

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