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Petrissa Solja gewann mit Berlin vorzeitig die Meisterschaft © Getty Images

Nationalspielerin Petrissa Solja fehlten nach der vierten Meisterschaft für ihren ttc eastside Berlin in Serie zunächst die Worte: "Ich kann nur 'Wow' sagen", meinte die frühere Weltcup-Dritte nach Berlins vorzeitigem Titelgewinn durch ein 6:1 im drittletzten Punktspiel bei TUSEM Essen.

Bei vier Punkten Vorsprung auf Verfolger SV DJK Kolbermoor war dem noch ungeschlagenen Team aus der Hauptstadt der Titel schon vor dem vorletzten Saisonspiel am Sonntag gegen den TV Busenbach aufgrund der uneinholbar besseren Spieldifferenz nicht mehr zu nehmen.

Nur langsam realisierte Solja in Essen den Wert des Erfolgs, durch den Berlin nach der erfolgreichen Pokal-Verteidigung zugleich auch sein viertes Double nacheinander perfekt machte. "So viele Jahre an der deutschen Spitze zu sein, ohne dass es jemand gepackt hat, uns den Titel streitig zu machen, ist schon etwas Besonderes", bilanzierte die Mannschafts-Europameisterin.

Das Double soll jedoch für die Berlinerinnen, für die auch die frühere EM-Zweite Shan Xiaona aufschlägt, wie schon 2014 und im Vorjahr nur die letzte Zwischenstation auf dem Weg zum ganz großen Wurf gewesen sein: Im Mai bietet sich Solja und Co. in den Finals der Champions League gegen den polnischen Meister Tarnobrzeg und die deutsche Top-10-Spielerin Han Ying die Chance zum ersten "Double-Triple" einer europäischen Damen-Mannschaft. 

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