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München - Der Vater und Berater des BVB-Kapitäns bekräftigt bei SPORT1, dass die Zukunft seines Sohnes völlig offen ist. Auch der FC Bayern ist demnach eine Option.

Die Zukunft von Mats Hummels ist völlig offen.

Hermann Hummels, Vater und Berater des Dortmunder Weltmeisters, bekräftigte im Gespräch mit SPORT1 die konkreten die Wechselabsichten seines Sohnes.

"Borussia Dortmund ist für Mats etwas sehr Wichtiges. Er spielt bei einem absoluten Top-Klub. Er steht jetzt vor der Entscheidung, lassen Sie mich den Vergleich mit der Formel 1 machen: Bleibe ich bei McLaren, oder wechsle ich zu Ferrari oder Red Bull", sagte Hummels senior zu SPORT1.

Damit ist auch ein Transfer nach München im Bereich des Möglichen: "Wenn er Dortmund doch verlassen sollte, dann geht er nur zu einem der fünf, sechs Top-Vereine. Und zu diesen Klubs zählt selbstverständlich auch der FC Bayern", hatte Hummels zuvor bereits der Sport Bild erklärt.

Entscheidung weit vor der EM

Nach SPORT1-Informationen will sich der Nationalspieler noch weit vor der EM in Frankreich festlegen, wie es für ihn nächste Saison weitergeht. Auch in Entscheidung in nächster Zeit ist denkbar.

Bislang galt der Rechtsstreit zwischen Vater Hummels und dem FC Bayern, der dem 56-Jährigen 2012 nach 17 Jahren im Verein den Laufpass gegeben und ihn als Nachwuchskoordinator entlassen hatte, als entscheidendes Hindernis für einen Wechsel nach München.

Doch dieses Problem ist nun offenbar ausgeräumt, so dass eine Rückkehr zum FCB aus mehreren Gründen Sinn ergibt. Denn Hummels hat seinen zweiten Lebensmittelpunkt in München und könnte beim Rekordmeister wie in der DFB-Auswahl gemeinsam mit Jerome Boateng spielen.

Zudem kennt er den FC Bayern bestens: Der 27-Jährige spielte elf Jahre für den Nachwuchs und feierte 2006 unter Trainer Felix Magath sein Debüt bei den Profis.

Seit 2008 beim BVB

In der Winterpause 2007/2008 wurde der Innenverteidiger zunächst an Borussia Dortmund ausgeliehen und wechselte 2009 endgültig zum Team des damaligen Coaches Jürgen Klopp. 

Aktuell läuft der Vertrag von Hummels bei den Westfalen, mit denen er zweimal Meister und einmal DFB-Pokalsieger wurde, bis 2017. An ihm sind auch andere europäische Spitzenklubs wie der FC Barcelona und Manchester United interessiert.

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Schlaflos in Dortmund

Nach dem Einzug der Dortmunder ins Finale des DFB-Pokals am Mittwochabend durch ein 3:0 bei Hertha BSC hatte Hummels emotional auf die Frage nach seiner Zukunft reagiert.

"Es ist eine sehr schwierige Entscheidung. Wenn ich sie irgendwann getroffen habe, dann werden alle verstehen, warum es so schwierig für mich ist", sagte er bei Sky: "Das kostet mich seit einigen Wochen jede Nacht bestimmt eine halbe Stunde vor dem Einschlafen, weil mir das ganze Thema sehr nah geht."

Zudem erklärte Hummels, er habe sich selbst ein Datum für die Entscheidung gesetzt: "Das behalte ich aber für mich, weil ich befürchte, dass es nicht leicht wird, es einhalten zu können."

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