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Zlatan Ibrahimovic bereitet sich mit Schweden gerade auf die EM vor © Getty Images

München - Die Mitteilung von Rot-Weiß Oberhausen, Zlatan Ibrahimovic verpflichten zu wollen, schlägt hohe Wellen. Bei SPORT1 spricht jetzt der Klub-Boss über den Plan.

Oberhausens Präsident Hajo Sommers würde Superstar Zlatan Ibrahimovic gerne bei RWO begrüßen.

Am Mittwoch sorgte eine Mitteilung auf der Klub-Homepage für Aufsehen, wonach sich der Regionalligist in das Werben um den Starstürmer eingeschaltet hatte.

"Da hatte unser Medienbeauftragter am Mittwochabend offenbar nichts zu tun", sagte Sommers lachend im Gespräch mit SPORT1. "Er hat sich gedacht, dass im ganzen Transfer-Wahnsinn so eine Meldung ganz gut ankommen würde. Und dann hat er es rausgehauen. Der junge Mann hatte zu viel Freizeit, aber ich finde es großartig."

Und der 57-Jährige weiß auch warum: "Diese Meldung schlägt so ziemlich alles, was transfermäßig gerade im Umlauf ist."

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Nicht ganz erst gemeinte Stellungnahme

Die offizielle Stellungnahme mit dem Titel "RWO und Ibrahimovic in Verhandlungen" war natürlich nicht ernst gemeint, dürfte aber jedem Fußball-Fan, der den täglichen Transfer-Wahnsinn verfolgt, ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben.

Der sportliche Leiter Frank Kontny gab bekannt, dass er auf der Suche nach "einem kopfballstarken Strafraumstürmer" fündig geworden sei. Kontny wäre auf "den ablösefreien Zlatan Ibrahimovic aufmerksam geworden".

Sommers würde Ibrahimovic jedenfalls gerne persönlich am Flughafen abholen, sagte er SPORT1: "Man könnte Ibrahimovic das alles in Oberhausen mal zeigen. In der fußballerischen Provinz wie Oberhausen schlummern schon Dinge, die andere gar nicht haben."

Und weiter: "Das wäre eine ganz neue Erfahrung für Ibrahimovic. Wenn er seinen Horizont erweitern will, dann soll er kommen. Wir würden ihn abholen."

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"Flugkopfball von der Mittellinie"

In der Regionalliga, so Sommers, könne man "auch einen Flugkopfball von der Mittellinie auf das Tor hinbekommen", meinte Sommers. "Vielleicht kommen wir ja auf seine Liste mit den 50 Dingen, die ein Fußballer noch nicht gemacht hat."

Denn RWO schilderte am Mittwoch einen ausgezeichneten Plan, um den Stürmer, "auch Gott genannt", nach Oberhausen zu locken. Da stand nämlich, dass der Verein für den extrovertierten Angreifer zahlreiche "Bonbons" bereithalten würde.

Tatsächlich las sich die Liste durchaus überzeugend: "Das Ebertbad wird, wenn Ibrahimovic schwimmen gehen will, wieder mit Wasser gefüllt und zur Verfügung gestellt."

Außerdem werde "die neue Tribüne kommt komplett von Ikea" gefertigt und "die Stadt Oberhausen wird die Monarchie einführen und ihn zum König ernennen".

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