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Bakery Jatta kam alleine als Flüchtling nach Deutschland. Beim Hamburger SV überzeugte er im Probetraining - auf seinen Profivertrag musste er dennoch länger warten.

Nun ist der Weg frei für Bakery Jatta.

Der Flügelflitzer aus Gambia, der im Sommer vergangenen Jahres als Flüchtling ohne seine Familie nach Deutschland gekommen war, unterschreibt beim Hamburger SV.

Wie die Bild berichtet, bekam der 17-Jährige am Tag seiner Volljährigkeit am 6. Juni seinen ersten Profi-Vertrag und soll rund 100.000 Euro pro Jahr verdienen.

Bereits im Januar hatte sich nach einem erfolgreichen Probetraining – Jatta hatte noch nie zuvor in einem Verein gespielt - eine Einigung beider Parteien angedeutet.

"Bakery hat eine große Spiel-Intelligenz, gute Anlagen. Es geht auch bei ihm streng nach Leistung. Einen Flüchtlingsbonus wird es nicht geben", sagte HSV-Coach Bruno Labbadia.

Damals erlaubten allerdings die FIFA-Statuen eine Unterschrift des Offensiv-Spielers noch nicht. Ein Problem war auch der Status von Jatta, der alleine von Gambia nach Deutschland geflüchtet war.

In der Zwischenzeit bekam Jatta von den Hanseaten einen individuellen Trainings- und Fitnessplan auferlegt, zudem hielt er sich bei einem unterklassigen Amateurverein in Bremen fit.

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