vergrößernverkleinern
Michael Reschke (l., mit Uli Hoeneß) war vor seiner Zeit bei Bayern 35 Jahre lang für Bayer Leverkusen tätig
Michael Reschke (l., mit Uli Hoeneß) war vor seiner Zeit bei Bayern 35 Jahre lang für Bayer Leverkusen tätig © Imago

Der Kaderplaner des FC Bayern könnte Pep Guardiola zu dessen neuem Klub folgen. Citys Sportdirektor Txiki Begiristain steht im Mittelpunkt der Diskussionen.

Spieler hat Pep Guardiola (noch) keine vom FC Bayern zu Manchester City geholt, dafür aber vielleicht bald einen Funktionär.

So soll Sportdirektor Txiki Begiristain laut Sunday Mirror ein Transferexperte an die Seite gestellt werden. Zu den diskutierten Namen gehört offenbar auch Michael Reschke, Kaderplaner beim Deutschen Meister. Reschke tritt als Technischer Direktor beim FCB öffentlich kaum in Erscheinung, gibt den Bossen aber Empfehlungen zu interessanten Spielern.

So sollen Kingsley Coman, Joshua Kimmich oder Douglas Costa erst nach den Tipps des 58-Jährigen den Weg nach München gefunden haben.

Video

Guardiola schätzt Reschke aus seiner Münchner Zeit und könnte auch künftig mit ihm zusammenarbeiten. Die Arbeit von Begiristain, der für die Verpflichtung Guardiolas verantwortlich war, wird bei ManCity mittlerweile kritisch gesehen.

In fast vier Jahren Amtszeit gab der 51-Jährige fast 500 Millionen Euro für Transfers aus, eingeschlagen hat kaum einer der Neuzugänge. Nur Kevin De Bruyne und Fernandinho spielen eine wichtige Rolle in Manchester, andere wie Stevan Jovetic, Raheem Sterling oder Nicolas Otamendi wurden zum Flop.

Die Bosse der "Citizens" sollen deshalb entschieden haben, dass die kommende Saison entscheidend für den Spanier werde, bevor seine Arbeit abschließend bewertet wird. Da Guardiola mit seinem Ex-Kollegen beim FC Barcelona unbedingt weiterarbeiten möchte, will er ihm helfen - Michael Reschke könnte der Schlüssel dafür sein.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel