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Marc-Andre ter Stegen steht noch bis 2019 beim FC Barcelona unter Vertrag
Marc-Andre ter Stegen steht noch bis 2019 beim FC Barcelona unter Vertrag © Getty Images

Marc-Andre ter Stegen stellt bei Barca wegen seines Status als Nummer zwei Forderungen. Doch auch Claudio Bravo will die Nummer eins sein. Heißt die Lösung ManCity?

Marc-Andre ter Stegen hat es offensichtlich endgültig satt, nur in der Champions League und im Pokal ran zu dürfen. Das hat der deutsche Torhüter den Verantwortlichen des FC Barcelona am Dienstag einem Medienbericht zu Folge ausdrücklich mitgeteilt.

Wie El Mundo Deportivo meldet, fordert ter Stegen von Trainer Luis Enrique, ihn in der kommenden Saison zur Nummer eins zu machen - andernfalls werde er den Klub verlassen. Der 24-Jährige und sein Berater Gerd vom Bruch waren am Dienstag bei einem Treffen mit den Barca-Bossen im Camp Nou.

Passend zum Ultimatum meldet nun die Daily Mail, dass Pep Guardiola weiterhin sehr am deutschen Keeper interessiert sei. Der neue Trainer von Manchester City will ter Stegen als Alternative zum bisherigen Stammtorwart Joe Hart.

Auch Bravo will Stammplatz

Laut AS-Informationen hat der spanische Meister aber erneut bekräftigt, man wolle ter Stegen auf keinen Fall abgeben. Die festgeschriebene Ablösesumme soll bei 80 Millionen Euro liegen.

Pikanterweise hat offenbar auch Claudio Bravo einen Stammplatz bei Barcelona gefordert. Der bisherige Liga-Torwart soll sich laut Catalunya Radio am vergangenen Freitag mit den Barca-Bossen getroffen haben, um seine Ansprüche deutlich zu machen. Sollte der Verein mit ter Stegen als Nummer eins planen, will der Chilene weg.

Barcas Antwort soll indes die gleiche wie beim Gespräch mit dem Deutschen gewesen sein: Der Spieler darf gehen, wenn die Ausstiegsklausel bezahlt wird.

Diese liegt beim 33-jährigen Bravo bei satten 40 Millionen Euro, sicherlich ein für Interessenten zu hoher Betrag.

Trainer Luis Enrique hat sich noch nicht auf eine Nummer eins festgelegt. Spätestens am 14. August wird das Thema richtig heiß, wenn das erste Pflichtspiel der Katalanen ansteht (Super Cup gegen FC Sevilla).

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