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Julian Brandt besitzt bei Bayern Leverkusen noch einen Vertrag bis 2019 © Getty Images

Julian Brandts Vater bestätigt eine Anfrage des FC Bayern München. Aber Bayer Leverkusen bleibt cool und will für seinen Shooting Star kämpfen.

Julian Brandts Vater hat eine Anfrage des FC Bayern für seinen Sohn bestätigt.

"Es gab Anfragen. Es wurde Interesse hinterlegt, auch von Bayern", sagte Jürgen Brandt am Sonntagnachmittag vor dem Spiel zwischen Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg bei Sky. "Julian hat keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Es stimmt nicht, dass er Bayern sein Wort gegeben hat."

Völler dementiert

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler erklärte hingegen, dass der Verein keine Anfrage der Bayern vorliegen habe. "Sicherlich wird Julians Vater auch die eine oder andere Anfrage von anderen Klubs bekommen haben, wie andere Spieler von uns auch. Das ist ganz normal in unserem Geschäft. Da wird bei uns keiner nervös", erklärte Völler weiter.

Die Meldungen über einen Abgang zu Bayern würden Völler mittlerweile langweilen.

"Wir haben wunderbaren Kontakt zu Julian und seinem Vater, es ist ein total offenes, herzliches Verhältnis", sagte der frühere Bundestrainer, fügte jedoch hinzu: "Wir wissen natürlich, dass einige unserer jungen Spieler einen hohen Wert haben - auch für andere Klubs. Das gilt nicht nur für Julian."

Einigung mit Bayern?

Die weitere Zukunft des bis 2019 gebundenen Brandt sieht Völler gelassen. "Wir haben keinen Hehl daraus gemacht, dass wir uns mit ihm zusammensetzen wollen. Das haben wir auch schon gemacht und werden das im Sommer noch mal tun und schauen, wie es bei uns weitergehen kann."

Laut Bild ist sich der Nationalspieler mit Bayern einig, einzig der Zeitpunkt des Wechsels sei offen. Für 2018 existiert offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 12,5 Millionen Euro.

"Vielleicht liegt seine Zukunft weiterhin bei uns, letztendlich entscheiden immer noch wir, was passiert. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch hart bleiben können. Egal, wo wir dieses Jahr landen", meinte Völler.

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