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Diego Costa (r., gegen Chelseas Gary Cahill) spielte zwischen 2007 und 2009 bereits bei Atletico © Getty Images

Nach langem Hin und Her ist die Zukunft von Chelseas Diego Costa endlich geklärt. Auflaufen darf er für Atletico Madrid aber erst im kommenden Jahr.

Die Zukunft von Diego Costa ist nach langem Hin und Her nun endlich geklärt.

Der spanische Nationalspieler kehrt vom englischen Meister FC Chesea zu Atletico Madrid zurück. Das bestätigten beide Klubs am Donnerstag. Demnach wird der Transfer vorbehaltlich der obligatorischen Untersuchung zustandekommen.   

Höchste Ablöse in Atleticos Geschichte

Medienberichten zufolge soll der 28-Jährige 55 Millionen Euro kosten, dazu kommen Bonuszahlungen von bis zu zehn Millionen.

Damit ist Costa, den Atletico vor drei Jahren für 40 Millionen Euro an Chelsea verkauft hatte, der teuerste Transfer der Klubgeschichte. Die bisherige Höchstmarke hielt Radamel Falcao, für den die Rojiblancos in der Saison 2011/12 für 40 Millionen vom FC Porto geholt hatte.

Erst ab Januar spielberechtigt

Costa, der bereits zwischen 2010 und 2014 für Atletico spielte, soll am Samstag vor dem Spiel gegen den FC Sevilla vorgestellt werden.

Das Duell in der Champions League zwischen beiden Klubs am kommenden Mittwoch wird Costa als Zuschauer erleben, denn der Stürmer ist erst ab Januar 2018 spielberechtigt, weil die Rojiblancos mit einer Transfersperre belegt sind und das Transferfenster ohnehin geschlossen ist.   

Medizincheck in den nächsten Tag

Mit 20 Toren war der gebürtige Brasilianer in der vergangenen Saison maßgeblich am Titelgewinn der Londoner beteiligt. Im Sommer hatte er sich jedoch mit Teammanager Antonio Conte überworfen und spielt in dessen Planungen keine Rolle mehr. Costa weilte zuletzt in Brasilien.

In den nächsten Tagen wird er zum Medizincheck in Madrid erwartet.

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