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Der Trainer von Manchester City erklärt, warum Kevin De Bruyne nicht nach München gewechselt ist. Außerdem nennt er Details zu seiner Amtszeit beim FC Bayern.

Pep Guardiola hat erklärt, dass ein Wechsel von Kevin De Bruyne zum FC Bayern an der geforderten Ablösesumme gescheitert ist.

"Der FC Bayern wollte keine große Summe für ihn zahlen", sagte der Coach von Manchester City auf einer Pressekonferenz. "Das konnten sie gar nicht. Alles, was wir in München gemacht haben, geschah in Übereinstimmung."

De Bruyne war nach einer überragenden Saison beim VfL Wolfsburg 2015 zu den Citizens gewechselt, die Ablöse von 74 Millionen Euro war damals Bundesligarekord.

Guardiola hat Wohnung in München

Vor einigen Tagen hatte Teamkollege Ilkay Gündogan im Zeit-Magazin vermutet, dass Guardiola aufgrund der nicht getätigten Transfers von De Bruyne und Leroy Sane den FCB Richtung Manchester verlassen hatte. Auch Gündogan hätte nach Münchnen wechseln sollen, ein Transfer kam jedoch ebenfalls nicht zustande.

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Dies dementierte Guardiola nun allerdings: "Sie sagten, dass Leroy Sane interessiert wäre. In meiner Zeit beim FC Bayern war er das nicht. Bei Kevin De Bruyne war es das Gleiche." Transfers würden beim Deutschen Meister immer "in Übereinstimmung mit der Vereinsführung getätigt" werden.

Außerdem erklärte der Spanier, dass er München noch immer im Herzen habe. "Es war mir eine Freude, dort gewesen zu sein. Eine Wohnung habe ich in Münchnen noch immer. Ich werde dort immer viele Freunde haben."

Guardiola war drei Jahre lang Trainer beim FCB, ging nach Ende seines Vertrags aber 2016 nach Manchester.

Guardiola nennt Grund für Wechsel

"Es wird gesagt, dass ich den FC Bayern München wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Vereinsführung verlassen habe. Ich weiß nicht, warum so etwas erzählt wird. Da ist absolut nichts dran. Ich war sehr glücklich während meiner Zeit beim FC Bayern", teilte Guardiola mit.

"Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß werde ich für die Gelegenheit, bei einem der besten Vereine der Welt zu arbeiten, immer dankbar sein. Ich bin nach England gegangen, weil sich die Situation ergab."

Trotz der Unruhe in München glaubt der Trainer an eine erfolgreiche Saison seines Ex-Klubs. "Ich wünsche Carlo Ancelotti und den fantastischen Spielern von ganzem Herzen das Beste. Ich bin mir sicher, der FC Bayern wird wie immer eine großartige Saison spielen."

Nach drei Spieltagen lagen die Münchner lediglich auf Platz sechs in der Bundesliga.

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