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Kylian Mbappe ist derzeit von AS Monaco zu Paris Saint-Germain ausgeliehen
Kylian Mbappe ist derzeit von AS Monaco zu Paris Saint-Germain ausgeliehen © Getty Images

Um dem Aufblähen der Kader Einhalt zu gebieten, könnte die UEFA drastische Maßnahmen einführen. Aleksaner Ceferin denkt an eine einschneidende Reform.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin beobachtet den Wandel auf dem Transfermarkt mit Sorge.

Um dem Aufblähen der Kader Einhalt zu gebieten, denkt der Slowene an drastische Änderungen.

"Wir planen einiges. Etwa, die Größe der Spielerkader zu limitieren. Manche Klubs haben bis zu 100 Profis registriert. Ein Klub aus einem der größten Märkte in Europa hat 56 Spieler ausgeliehen. Zu viele werden nur gekauft, um andere Teams zu schwächen", meinte der UEFA-Boss in der Süddeutschen Zeitung.

Ausleihen "limitieren oder verbieten"

Die Anzahl der bei einem Klub unter Vertrag stehenden Spieler soll künftig nicht beliebig in die Höhe geschraubt werden.

"Ob wir es limitieren, oder die Ausleihen ganz verbieten können. Ich spreche bereits mit Stakeholdern und wichtigen EU-Politikern", sagte Ceferin. Dafür müssten allerdings auch die nationalen Ligen mitspielen und die Anzahl von Leihgeschäften limitieren.

Absage an Salary Cap

Eine Einführung von Gehaltsgrenzen hält Ceferin hingegen nicht für umsetzbar, diese Obergrenze könne leicht umgangen werden.

"Salary Cap ist derzeit aufgrund der EU-Gesetze nicht möglich, heißt es. Außerdem funktioniert es nur in geschlossenen Ligen wie im USA-Sport, mit 16 oder 20 Teams in einem Land. In unseren Wettbewerben wäre das schwierig", sagte der Nachfolger von Michel Platini.

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