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Trainer Jupp Heynckes sieht die Transferpolitik der vergangenen Jahre beim FC Bayern kritisch. Vor allem RB-Star Timo Werner hätte er gern in München gesehen.

Trainer Jupp Heynckes hat die Transferpolitik des FC Bayern in den vergangenen Jahren kritisiert.

Der Rekordmeister habe es seiner Meinung nach verpasst, talentierte deutsche Nachwuchsspieler nach München zu holen.

"Einen Timo Werner hätte ein Klub wie der FC Bayern vor Jahren aus Stuttgart holen müssen. Der hätte hier sehr gut lernen können", sagte Heynckes der Welt am Sonntag.

Der in der Jugend des VfB Stuttgart ausgebildete Werner wechselte nach dem Abstieg der Schwaben 2016 für 10 Millionen Euro Ablöse zu RB Leipzig und entwickelte sich dort zum Nationalspieler.

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Bayern müsse Spieler ausbilden, "die das Talent und das besondere Etwas mitbringen, um später auf ganz hohem Niveau bestehen zu können. Aber da muss man Ausdauer haben. Denn das ist ein Prozess, der über Jahre geht", sagte Heynckes.

Zugleich forderte der 72-Jährige mehr Mut auf dem Transfermarkt. "Du musst als Klub wie der FC Bayern auch bereit sein, mal einen Knaller zu verpflichten, der viel kostet", sagte Heynckes.

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