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Der Vertrag von Leon Goretzka bei Schalke läuft im Sommer aus © Getty Images

Medien berichten über eine Einigung von Schalkes Leon Goretzka mit den Bayern. Bei SPORT1 sprechen sein Berater und Schalkes Sportvorstand Christian Heidel.

Leon Goretzka soll sich angeblich schon für einen Wechsel von Schalke 04 zum FC Bayern entschieden haben. Fakt ist allerdings: Die Schalker sind im Kampf um den Mittelfeldspieler noch im Rennen.

Goretzkas Berater Jörg Neubauer erklärte am Neujahrsmorgen bei SPORT1: "Wir wiederholen uns vielleicht. Wenn die Entscheidung gefallen ist, dann werden Leon und ich zu allererst Schalke davon in Kenntnis setzen."

Dies ist jedoch noch nicht geschehen. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel sagte SPORT1 am ersten Tag des neuen Jahres: ‪"Leon hat uns bislang nicht darüber informiert, dass er sich zu einem Wechsel entschieden hat. Und ich vertraue Leon und seinem Berater, mit dem ich noch gestern in Kontakt war."

Die Sport Bild und die spanische Sportzeitung Marca hatten am Sonntag über einen bevorstehenden Wechsel des Mittelfeldspielers im Sommer zum Rekordmeister berichtet. Der Vertrag von Goretzka bei Schalke läuft nach dieser Saison aus, ein neues Angebot der Königsblauen liegt dem 22-Jährigen seit längerer Zeit vor.

Die Marca beruft sich auf Informationen aus dem Umfeld der spanischen Nobelklubs Real Madrid und FC Barcelona. Die beiden Spitzenteams waren offenbar auch an einer Verpflichtung des Mittelfeld-Asses interessiert, sollen laut der Zeitung jedoch Signale für eine bereits erfolgte Entscheidung Goretzkas zugunsten der Bayern erhalten haben.

Im Tauziehen um Goretzka hatte sich im Laufe des Dezembers zusehends eine nahende Entscheidung abgezeichnet. Bereits zu Monatsbeginn ließ Goretzka durchblicken, sich "in der finalen Phase" seiner Meinungsbildung zu befinden. Die Bekanntgabe seines Entschlusses würde "nicht noch tief in den Januar reingehen".

Kurz vor Weihnachten hatte Heidel unterstrichen, für Goretzka "ans finanzielle Limit" gehen zu wollen, aber ausdrücklich auch "nicht über das Limit hinweg". Medienberichten zufolge sollen die Knappen ihrem Hoffnungsträger für eine Vertragsverlängerung ein künftiges Jahresgehalt von rund zehn Millionen Euro angeboten haben.

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