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Ironman Weymouth
Der Ironman in Hamburg soll auch am Hafen vorbei führen © Getty Images

Die Nord-Metropole schärft sein Profil als Ausdauersport-Stadt und wird künftig auch einen Ironman ausrichten. Die angepeilte Preisgeldausschüttung kann sich sehen lassen.

Hamburg schärft sein Profil als Ausdauersport-Stadt und wird 2017 erstmals Ausrichter eines Ironman. "Es ist das letzte große Format, das uns noch gefehlt hat", sagte Andy Grote, Innenminister der Hansestadt.

Das Triathlon-Event mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen soll am 13. August steigen und nach der EM in Frankfurt das zweithöchste Preisgeld der Europa-Serie erhalten. In der Main-Metropole werden 150.000 US-Dollar ausgeschüttet. 

Mit 2000 Punkten wird das Hamburger Rennen hoch eingestuft, das durch die Binnen- und Außenalster und den Hafen schließlich bis auf den Rathausmarkt führen soll. "Das Erlebnis in der Hansestadt ist einmalig", sagte Grote.

"Hamburg hat sich mit seiner Sportbegeisterung über mittlerweile drei Jahrzehnte hinweg als wichtiger Standort für Ausdauersport-Events mit hoher Nachfrage, insbesondere beim Triathlon, etabliert", ergänzte Christian Toetzke, Geschäftsführer von Ironman Germany.

Mit bis zu 2500 Teilnehmern rechnen die Veranstalter, zwischen 25 und 50 Profis werden erwartet. Hamburg, das im November 2015 nach dem gescheiterten Referendum seine Olympia-Pläne streichen musste, ist im Bereich Ausdauersport mit dem Marathon, dem Weltcup-Radrennen Cyclassics und dem Triathlon über die Olympische Distanz breit aufgestellt.

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