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Ironman European Championships Race Day
Sebastian Kienle war 2012 und 2013 Weltmeister © Getty Images

Europameister Sebastian Kienle verpasst bei der WM den Titel über die halbe Ironman-Distanz knapp. Im Zielsprint ist ein Australier um zwei Sekunden schneller.

Europameister Sebastian Kienle hat seinen dritten WM-Titel über die halbe Ironman-Distanz knapp verpasst. 

Der 32-Jährige musste sich am Sonntag beim Saisonfinale der World Series im australischen Mooloolaba im Zielsprint dem Australier Timothy Reed geschlagen geben.

Nach 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen fehlten Kienle nur zwei Sekunden zu seinem dritten Erfolg nach 2012 und 2013.

"Ich hatte schon oft zweite Plätze, über die ich mich gefreut habe. Heute ist es eher eine Niederlage", sagte Kienle dem Fachmagazin "triathlon": "Das Rennen war sehr gut, bis auf die letzten 700, 800 Meter. Ich habe mich beim Laufen die ganze Zeit sehr gut gefühlt, vielleicht sogar ein bisschen zu sicher."

Titelverteidiger Jan Frodeno (Köln) hatte nach seinem Weltrekord im Juli in Roth über die Ironman-Distanz auf einen Start verzichtet. Bei den Frauen kam Laura Philipp (Schwäbisch Gmünd) als beste Deutsche auf Platz sieben, knapp acht Sekunden hinter der Siegerin Holly Lawrence (Großbritannien).

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