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CFP National Championship - Alabama v Clemson
Wie im vergangenen Jahr bekommt es Clemsons Quarterback Deshaun Watson (l.) wieder mit Alabamas Defense um Linebacker Reuben Foster (r.) zu tun © Getty Images

Im College-Finale trifft Alabama wie 2015 auf die Clemson Tigers (2 Uhr LIVE auf SPORT1 US). Dabei trifft die beinharte Bama-Defense auf Super-Quarterback Deshaun Watson.

Tampa Bay ist für ein paar Stunden im Mittelpunkt des US-Sports. Denn in der Bucht am Golf vom Mexiko ist Finalzeit im College Football. 

Der ungeschlagene Favorit Alabama Crimson Tide trifft in einer Neuauflage des Vorjahresendspiels auf die Clemson Tigers. Vor einem Jahr konnte sich Alabama knapp mit 45:40 (14:14) durchsetzen.

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Wenn in der Nacht von Montag auf Dienstag (ab 2 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) die beiden Teams im National Championship Game aufeinander treffen, werden die Tigers auf eine Revanche brennen.

Alabamas Defense im Fokus

Das Prunkstück Alabamas bleibt die überragende Defensive, die Clemson-Quarterback Deshaun Watson das Leben schwer machen dürfte. Bereits elf Touchdowns gelangen der aggressiven Verteidigung, die in Sachen Laufspiel zu den besten aller Zeiten gehört und mit herausragenden NFL-Anwärtern wie Johnathan Allen und Reuben Foster gespickt ist.

Eine der großen Fragen wird auch sein, wie sich der junge Tide-Quarterback Jalen Hurts im Vergleich mit Watson und der nicht zu verachtenden Abwehr Clemsons verkaufen wird. Ohio State fand im Halbfinale kein Mittel. Bisher konnte nur Oklahomas Spielmacher Jamelle Holieway als College-Anfänger eine Meisterschaft gewinnen (1985).

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Hoffnungen ruhen auf Watson

Vor allem auf Watson, dem Zweitplatzierten der "Heisman Trophy", ruhen die Hoffnungen der Tigers. Bereits vor einem Jahr konnte er gegen Alabamas Defense über 400 Yards Raumgewinn erzielen und für viele Experten hat er in diesem Jahr noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht.

Playstation Fiesta Bowl - Ohio State v Clemson
Quarterback Deshaun Watson ist der große Hoffnungsträger der Clemson Tigers © Getty Images

Und dieses Jahr kann er mit Mike Williams auch wieder auf seinen Top-Receiver bauen, der im Vorjahr wegen einer Verletzung ausfiel. "Wir sind seit 2009 auf einer Reise", sagte Clemsons Coach Dabo Swinney nach dem Sieg im Halbfinale. "Du musst einfach einmal etwas machen."

Überraschende Wendung bei Alabama

Eine unverhoffte Wendung vor dem Endspiel macht dem Außenseiter aus Clemson dabei Hoffnung. Alabamas Offensive Coordinator Lane Kiffin hat überraschend kurz vor dem Endspiel das Team verlassen - angeblich, weil seine Pflichten als neuer Head Coach von Florida Atlantic ab der neuen Saison ihn von seinem Job bei Alabama abgelenkt haben.

So macht nach drei Jahren höchst erfolgreicher Zusammenarbeit jetzt der neue OC Steve Sarkisian zum ersten Mal die Ansagen in der Offensive - und das gleich im wichtigsten Duell der Saison.

"Sark hat schon für eine Weile Spielzüge angesagt", beruhigte allerdings Head Coach Nick Saban die Gemüter: "Er hat sehr viel Erfahrung und Wissen."

Hält Scarbroughs Lauf an?

Es wird interessant zu sehen sein, wie der neue Playcaller seine zahlreichen Waffen in der Alabama-Offensive einsetzt, allen voran den zuletzt brillant aufspielenden Running Back Bo Scarbrough.

Der offensive MVP aus dem Halbfinale gegen Washington (180 Yards, zwei Touchdowns) könnte auch im Duell um den Titel das Zünglein an der Waage sein.

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