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US-Präsident Barack Obama übergibt 2013 die "Presidential Medal of Freedom" an Ernie Banks
US-Präsident Barack Obama übergibt 2013 die "Presidential Medal of Freedom" an Ernie Banks © Getty Images

US-Präsident Barack Obama hat das am Freitag mit 83 Jahren verstorbene Baseball-Idol Ernie Banks für "die Liebe zum Spiel" gewürdigt.

"Ernie Banks war für seine 512 Homeruns und beiden aufeinander folgenden Auszeichnungen als 'wertvollster Spieler' ebenso bekannt wie für seine Begeisterung und seine Zuversicht", erklärte Obama zum Tod des legendären Shortstops der berühmten Chicago Cubs aus seinem Heimatbundesstaat Illinois. Er sprach "seiner Familie, jedem Chicagoer und jedem Baseball-Fan, der Ernie Banks geliebt hat", sein Beileid aus.

Banks spielte von 1953 bis 1971 für die Cubs und erhielt die MVP-Auszeichnungen 1958 und 1959. Nach 14 Nominierungen für das Allstar-Team der US-Profiliga Major League Baseball (MLB) wurde Banks 1977 in die Hall of Fame der MLB aufgenommen. 22 Jahre später erfolgte seine Wahl ins Jahrhundert-Team der Liga.

Bei den Cubs genoss Banks ganz besondere Wertschätzung: Er war der erste dunkelhäutige Spieler und später (1973) der erste afroamerikanische Trainer des zweimaligen World-Series-Gewinners.

2008 ehrten die Cubs ihre Ikone als ersten Spieler ihrer Geschichte mit einer Statue außerhalb des berühmten Wrigley-Field-Stadions, nachdem das Team die Rückennummer 14 von "Mr. Cub" für die Zukunft "stillgelegt" hatte.

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