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Boston Red Sox v New York Yankees
David Ortiz muss von den Red Sox zurückgehalten werden, um nicht auf den Schiedsrichter loszugehen © Getty Images

Weil ihm zwei Strike-Entscheidungen im Duell mit Erzrivale Yankees nicht gefallen, will David Ortiz dem Schiedsrichter ans Leder und muss von den Red Sox gebremst werden.

New York wird definitiv nicht mehr die Lieblingsstadt von David Ortiz.

Der MLB-Superstar der Boston Red Sox legte am Ende der 2:3-Niederlage bei Erzrivale New York Yankees einen denkwürdigen Eklat hin (Die MLB LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Im neunten Inning bei geladenen Bases gab Schiedsrichter Ron Kulpa einen zweiten Strike gegen Ortiz, der dem Routinier überhaupt nicht gefiel.

Bostons Manager John Farrell wurde nach hitzigen Diskussionen vom Platz gestellt, Teamkollege Hanley Ramirez musste Ortiz zurückgehalten. (SERVICE: SPORT1 erklärt Baseball)

Danach kassierte Ortiz gegen Yankees-Closer Andrew Miller das Strikeout, war wieder nicht mit dem Pitch zufrieden, meckerte auf dem Weg zur Bank weiter und warf seinen Schläger wutentbrannt weg.

Daraufhin schmiss Kulpa auch ihn raus, plötzlich stürmte Ortiz jedoch wie von der einer Tarantel gestochen auf den Schiedsrichter ein. Das komplette Team der Sox musste Schlimmeres verhindern.

"Habt ihr Millers Zahlen gesehen. Der braucht keine Hilfe. Eine große Strikezone ist eine andere Sache, aber es muss schon fair bleiben. Er hat schlechte Pitches gegeben und sah heute richtig schlecht aus", wetterte Ortiz. Dabei waren beide Pitches alles andere als klare Fehlentscheidungen.

Im ersten Inning hatte der 40-Jährige mit seinem 452. Homerun für die Red Sox noch Geschichte geschrieben und in der teaminternen Liste mit dem zweitplatzierten Carl Yastrzemski gleichgezogen. Es war auch sein 50. Homerun gegen die Yankees.

Der schwach gestartete und personell gebeutelte Rekordmeister kam allerdings zurück und feierte dank des Homeruns von Aaron Hicks im siebten Inning einen wichtigen Heimerfolg.

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