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Dirk Nowitzki (r.) holte mit Dallas 2011 die Meisterschaft

Als es darauf ankam, war Dirk Nowitzki zur Stelle. Die Uhr zeigte noch 49 Sekunden bis zum Ertönen der Schlusssirene an. Da nahm der Superstar der Dallas Mavericks einen Sprungwurf - und versenkte ihn.

Die New Orleans Pelicans konnten anschließend nur noch einen Punkt per Freiwurf erzielen. Somit sorgte Nowitzki mit seinem Korb im Nachhinein für die Entscheidung (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Der NBA-Champion von 2011 gewann mit 109:104 (66:52). Es war der zweite Sieg im dritten Saisonspiel.

"Ich liebe es, wie wir heute gekämpft haben", kommentierte Nowitzki den Auswärtserfolg anschließend. Das hochtalentierte Team aus New Orleans hatte schließlich starke Gegenwehr geleistet - allerdings erst nach der Pause (Alles zur NBA auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Kracher von Chandler und Ellis

In der ersten Halbzeit dominierte Dallas nach Belieben. Center Tyson Chandler und Monta Ellis ließen es krachen - die Mavericks lagen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne.

Doch im dritten Viertel erlebten die Gäste einen Einbruch. Besser gesagt: Anthony Davis drehte auf. Der Power Forward der Pelicans zeigte, warum er als kommender MVP gehandelt wird.

Der 21-Jährige konnte an seine Gala beim Auftaktsieg gegen die Orlando Magic nahtlos anknüpfen. Davis kam auf 31 Punkte. Zum Double-Double steuerte er zudem 16 Rebounds bei.

Und doch war Davis hinterher angefressen. "Wir hätten das Spiel auch gewinnen können. Wir hatten die Führung im Schlussviertel", sagte der Mann mit der Monobraue.

Pelicans mit 16:0-Lauf

Die Pelicans hatten einen 16:0-Lauf, bei den Mavericks begann das Zittern. Nur bei Brandan Wright nicht: Er entlastete die Stars und erzielte acht seiner zwölf Punkte im Schlussviertel.

Topscorer bei Dallas war erstmals in dieser Saison Chandler Parsons. Der Zugang von den Housten Rockets erzielte 20 Punkte. Damit stellte Parsons sogar Ellis und Nowitzki, die auf jeweils 17 Punkte kamen, in den Schatten (SERVICE: Der SPORT1-Nowitzki-Watch).

"Wir haben eine erfahrene Mannschaft. Viele von uns waren schon einmal in so einer Situation und wir verstehen, dass die gegnerischen Teams nicht einfach so aufgeben", analysierte Parsons die Partie.

Parsons sorgt für Entlastung

Für Trainer Rick Carlislie dürfte dieser Sieg eine Bestätigung gewesen sein, dass sein Klub in der Sommerpause vieles richtig gemacht hat. Dank Parsons gibt es für Ellis und Nowitzki Entlastung.

Und Chandler (elf Punkte) kann unter dem Korb dominieren, auch wenn er in New Orleans hinterher seine Probleme hatte. Allerdings musste er sich auch mit Ausnahmekönner Davis duellieren.

Die gute Teamleistung, die Devin Harris mit seinen zwölf Punkten komplettierte, macht den Mavericks-Fans Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

Nun gegen die Celtics

In der Nacht zu Dienstag gastieren die Boston Celtics in Texas (ab 2.30 Uhr LIVESCORES).

Der Rekordchampion verlor sein Spiel bei den Rockets mit 90:104. Dallas peilt gegen Boston den dritten Sieg in Folge an. Der eigene Anhang soll dann jedoch nicht so lange zittern.

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