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Anthony Davis war 2012 als College-Spieler beim Olympiasieg der USA in London dabei

Hatte es noch eines Beweises bedurft, dass Anthony Davis auf dem Weg zum Superstar ist, er lieferte ihn in Utah eindrucksvoll.

Mit grandiosen 43 Punkten stellte der Weltmeister eine persönliche Bestleistung auf und führte die New Orleans Pelicans zum 106:94 (57:40)-Auswärtserfolg bei den Jazz.

Der 21-Jährige wird von Spiel zu Spiel dominanter und pflückte auch noch 14 Rebounds herunter. "Die Guards haben einen super Job gemacht und mich in meinen Lieblingspositionen eingesetzt", sagte Davis.

In dieser Form könnte er die Pelicans (7 Siege - 5 Niederlagen) in die Playoffs hieven. Bei Utah markierte Gordon Hayward 31 Zähler.

Beim neuen Starensemble der Cleveland Cavaliers läuten dagegen allmählich die Alarmglocken. Das 93:110 (54:56) gegen die Toronto Raptors war bereits die vierte Niederlage in Folge.

Mit nur fünf Siegen aus zwölf Partien rangiert die Truppe um Superstar LeBron James nur auf Rang sieben im Osten. Selbst eine frühe 18-Punkte-Führung reichte gegen den Tabellenführer der Eastern Conference nicht.

Nach der 65:61-Führung durch Topscorer Kevin Love (23 Zähler) brach Cleveland im dritten Viertel völlig ein. Es folgte ein 24:2-Run der Raptors. Lou Williams sammelte überragende 36 Punkte.

Superstar James brachte es auf 15 Zähler und zehn Assists, tauchte aber in der entscheidenden Phase völlig ab.

"Wir sind ein sehr anfälliges Team. Sobald irgendetwas falsch läuft, stecken wir den Kopf in den Sand", kritisierte James.

Noch schlechter geht es jedoch den Philadelphia 76ers. Das 83:91 (39:46) bei den New York Knicks war bereits die 13. Saisonniederlage in ebenso vielen Spielen.

Ähnlich desaströs starteten zuletzt die New Jersey Nets in der Saison 2009/10. Sie stellten mit 18 Pleiten in Folge die aktuelle Negativmarke der NBA-Geschichte auf.

All-Star Carmelo Anthony war mit 25 Punkten bester Schütze der Partie.

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