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Dallas Mavericks v Los Angeles Clippers
Dirk Nowitzki (r.) und seine Mavericks kassierten die erste Saisonniederlage © Getty Images

Nach dem starken Saisonstart gegen die Phoenix Suns mussten sich Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks im zweiten Spiel mit 88:104 gegen die Los Angeles Clippers geschlagen geben.

Das vielerorts herbeigesehnte Duell gegen Fast-Maverick DeAndre Jordan enttäuschte die NBA-Fans nicht.

Cuban ätzt gegen Clippers

Der Clippers-Center, der im Sommer nach einer mündlichen Wechselzusage einen Rückzieher machte, wurde von den Mavs mit aller Härte bearbeitet. Schon vor der Partie giftete Mavs-Besitzer Mark Cuban in Richtung des Gegners: "Die Clippers sind die Clippers - und sie werden immer die Clippers bleiben. Ich hasse niemanden bei diesem Klub, aber die Clippers interessieren mich einen Scheiß. Die Spurs oder Rockets piesacken, macht viel mehr Spaß."

Auch bei den Spielern saß der Stachel noch tief. Allen voran bei Dirk Nowitzki, der die Absage des Centers offensichtlich noch nicht ganz verwunden hatte.

Nowitzki rigoros

Der 37-Jährige, der mit 16 Punkten, sieben Rebounds, zwei Assists und einem Block erneut eine ansprechende Leistung zeigte, foulte Jordan (6 Punkte, 15 Rebounds, 4 Blocks) einmal sehr hart und ließ noch ein paar Worte folgen.

"Natürlich war das eine schmerzhafte Erfahrung, aber so läuft es eben manchmal mit Free Agents", erklärte Nowitzki lapidar.

Insgesamt mussten die Referees in der hitzigen Partie vier technische Fouls verteilen, Topscorer war Clippers-Star Blake Griffin mit 26 Punkten und zehn Rebounds. Los Angeles zog im dritten Viertel davon und lag vor dem letzten Abschnitt mit 85:68 in Führung.

Mavs-Duo fehlt verletzt

Auf Seiten der Mavericks war John Jenkins mit 17 Zählern bester Werfer. Die Neuzugänge Deron Williams (Knieprobleme) und Wes Matthews (noch nicht voll belastbar) wurden von Trainer Rick Carlisle geschont, Chandler Parsons ist nach wie vor nicht fit.

"Uns haben drei von fünf Startern gefehlt", sagte Nowitzki, suchte aber nicht nach Ausreden: "Wir haben teilweise nicht gut geworfen und die Mitspieler nicht gefunden. Es kann nur besser werden. Wenn alle gesund sind, können wir ein gefährliches Team sein."

Dallas bleibt über das Wochenende in Los Angeles, da sie am Sonntag gegen Kobe Bryant und die Lakers ran müssen.

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