vergrößernverkleinern
Stephen Curry gegen die Sacramento Kings
Stephen Curry (v.) dreht in Sacramento nach der Halbzeit auf © Getty Images

Bei Sacramento gegen Golden State fällt das ersehnte Duell der Curry-Brüder kurzfristig aus. MVP Stephen startet daraufhin stotternd - hält die Warriors-Serie aber aufrecht.

Sechs Spiele lang schien es, als ob Stephen Curry in dieser Saison alles gelingt. Mit 35,5 Punkten pro Spiel wandelte der Vorjahres-MVP der Golden State Warriors auf den Spuren des legendären Michael Jordan.

Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM

Im Spiel bei den Sacramento Kings blieb Curry dann erstmals ein Wunsch verwehrt: Das lang ersehnte erste NBA-Duell mit Bruder Seth fiel kurzfristig einer Verletzung des jüngeren Curry zum Opfer - was Stephen offenbar so sehr mitnahm, dass er bis zur Halbzeit nur magere drei Punkte verbuchte.

Curry dreht nach der Halbzeit auf

Zum Glück für die Warriors fand Curry nach der Pause sein Händchen wieder und führte den Vorjahres-Champion mit letztlich 24 Zählern zu einem 103:94-Erfolg - und damit dem siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Es ist der beste Saisonstart der Warriors seit dem Umzug an die Westküste, der Franchise-Rekord mit neun Siegen datiert aus der Saison 1960/61, als das Team noch in Philadelphia beheimatet war.

Seth Curry und Stephen Curry
Seth (l.) und Stephen Curry müssen vorerst weiter auf ihr erstes NBA-Duell warten © Getty Images

Currys "Splash Brother" Klay Thompson steuerte 18 Zähler bei, Festus Ezeli (zehn Punkte, zwölf Rebounds) überzeugte als Rebound-Maschine und Draymond Green (zehn Punkte, neun Rebounds, sieben Assists) glänzte in allen Belangen.

"Wir haben unsere Würfe heute nicht dazu gebracht, zu fallen - aber das passiert", sagte Interimscoach Luke Walton, der weiterhin Headcoach Steve Kerr nach dessen Rücken-OP vertritt.

Auch Curry nahm die bisher niedrigste Punktausbeute der Saison nicht allzu schwer: "Ich kann nicht erwarten, jeden Tag die Lichter auszuschießen."

Weiter Vorfreude auf Curry vs. Curry

Auf der Gegenseite stemmten sich vor allem Rudy Gay und Marco Belinelli mit je 22 Zählern gegen die Niederlage, leisteten sich aber auch jeweils vier Turnover. Ohne den verletzten Superstar DeMarcus Cousins ging den Kings am Ende die Luft aus.

Mit nur einem Sieg aus sieben Spielen rangiert das Team auf dem vorletzten Platz der Western Conference.

Das Duell Curry vs. Curry ist - geht es nach MVP Stephen - derweil zwar aufgeschoben, aber noch lange nicht aufgehoben: "Wir spielen noch drei weitere Male gegen sie. Wir werden unsere Chance noch bekommen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel