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Die Bank der Utah Jazz mit Tibor Pleiß
Tibor Pleiß (2.v.r.) darf weiter wenig zum Höhenflug der Utah Jazz beisteuern © Getty Images

Tibor Pleiß darf bei Utahs Sieg über Memphis erneut nicht ran. Bankkollege Trey Burke liefert Anschauungsunterricht und führt die Jazz zu ungeahnten Höhenflügen.

Die Utah Jazz sorgen weiter für Furore, der deutsche NBA-Neuling Tibor Pleiß spielt dabei aber weiterhin nur eine Nebenrolle.

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Dank eines 89:79-Heimsiegs gegen die favorisierten Memphis Grizzlies verbesserten die Jazz ihre Bilanz auf vier Siege bei nur zwei Niederlagen und stehen in der starken Western Conference damit vorerst auf Rang fünf.

Pleiß, der vor der Saison aus Spanien in die beste Liga der Welt gewechselt war, durfte dabei aber einmal mehr nur von der Bank aus zusehen.

Der deutsche Center kam in den bisherigen sechs Partien erst zweimal zum Einsatz, seine bisher einzigen beiden Punkte verbuchte er beim deutlichen 99:71 bei den Philadelphia 76ers.

Wie man als Bankspieler Einfluss auf ein Spiel nimmt, konnte sich Pleiß gegen die Grizzlies bei Teamkollege Trey Burke abschauen: Der Point Guard avancierte mit 24 Punkten zum treffsichersten Spieler der Jazz und stellte mit sechs erfolgreichen Dreiern bei acht Versuchen eine neue Karriere-Bestleistung auf.

Daneben überzeugte vor allem Derrick Favors mit einem Double-Double (zwölf Punkte, 16 Rebounds).

Selbiges gelang auf der Gegenseite auch dem spanischen Big Man Marc Gasol (13 Punkte, zehn Rebounds) - und dennoch rangieren die Grizzlies (3-4) als Elfter im Westen derzeit außerhalb der Playoff-Plätze.

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