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Der Siegeszug der Golden State Warriors geht weiter. Beim Erfolg bei den Indiana Pacers fällt die nächste Rekordmarke. Fast hätten Curry und Co. jedoch erstmals gepatzt.

Die Golden State Warriors setzen ihre Rekordjagd in der NBA weiter fort. Mit einem 131:123-Erfolg bei den Indiana Pacers baute das Team um Stephen Curry seinen Startrekord auf 23 Siege aus.

Saisonübergreifend steht der Titelverteidiger bei einer Serie von 27 aufeinanderfolgenden Siegen in Hauptrundenspielen.

Damit stellte die Mannschaft die zweitlängste Siegesserie der NBA-Geschichte ein, für diese hatte Miami Heat in der Saison 2012/13 gesorgt. Die Bestmarke halten die Los Angeles Lakers mit 33 Erfolgen (1971/72).

Thompson übertrumpft Curry

Beim 23. Erfolg gelang den Warriors ein weiterer Saisonbestwert: 52 Würfe aus dem Feld fanden den Weg ins Ziel, so viel wie zuvor noch bei keiner anderer Mannschaft.

Am besten zielte dabei Klay Thompson: Der Shooting Guard stand nach dem Abpfiff bei 39 Punkten. Er versenkte zehn seiner 16 Dreierversuche.

Curry glänzte mit zehn Assists vor allem als Vorbereiter und steuerte 29 Punkte bei.

Curry hadert mit Schlussviertel

Im letzten Viertel drohten den Warriors jedoch die Felle davon zu schwimmen. Nachdem sie die ersten drei Abschnitte alle für sich entschieden hatten, mussten sie im Schlussteil noch einmal um den Sieg bangen.

Mit 40:20 gingen die letzten zwölf Minuten an die Pacers. Acht Punkte Vorsprung retteten die Warriors ins Ziel.

"Das Ende des Spiels müssen wir besser gestalten. Wir hatten eine zweistellige Führung", zeigte sich Curry unzufrieden.

Die Pacers hatten in Paul George ihren Topscorer. Der Shooting Guard kam auf 33 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists.

Während der Titelverteidiger das mit Abstand beste Team der NBA bleibt und die Pacific Division anführt, liegt Indiana in der Central Division mit zwölf Siegen und acht Niederlagen auf Rang drei. (Tabellen der NBA)

Bangen um Thompson

Dem besten Schützen der Warriors im Spiel gegen die Pacers droht derweil eine Auszeit. Nach seinem persönlichen Saisonbestwert verstauchte er sich das Sprunggelenk.

"Es wird wahrscheinlich ein paar Tage wehtun. Aber ich sollte bald zurück sein", sagte Thompson. In Boston am Freitag könnte er fehlen, auch für das Spiel am Samstag gegen Milwaukee ist er fraglich.

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