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Mark Cuban
Mark Cuban hadert mit der Leistung der Schiedsrichter © Getty Images

Der Mavs-Besitzer hadert nach der jüngsten Niederlage der Dallas Mavericks mit den Schiedsrichtern. Mark Cuban versteht nicht, warum eine Regel ständig ignoriert wird.

Mavs-Besitzer Mark Cuban hat nach der jüngsten Niederlage der Dallas Mavericks gegen die Atlanta Hawks über die Schiedsrichter geschimpft.

Cuban beobachtete mit Sorge den Trend, dass die Schiedsrichter die defensive 3-Sekunden-Regel immer mehr ignorieren würde.

"Ich weiß, es ist nicht die Schuld der Liga, aber irgendeiner der Offiziellen muss entschieden haben, dass die defensive 3-Sekunden-Regel ignoriert wird", sagte Cuban der versammelten Presse nach dem Spiel.

Die Regel besagt, dass abgepfiffen werden muss, wenn ein Spieler des verteidigenden Teams sich mehr als drei Sekunden in der eigenen Zone aufhält, während er nicht aktiv einen Gegenspieler verteidigt.

"Ihr könnt uns wahrscheinlich zählen hören, oder? Beim letzten Mal gab die Liga zu, dass es neun Mal nicht geahndet wurde. Und das sind nicht nur 3,1 Sekunden. Die stehen sechs, sieben, acht und in einem Fall sogar neun Sekunden in der Zone rum", legte Cuban nach.

Für Cuban hat das Ignorieren der Regel große Auswirkung auf die Spiele: "Ich weiß nicht, was passiert ist, aber es hat das Spiel verändert. Wir haben unseren Jungs bereits gesagt 'Steht einfach in der Zone und bewegt euch nicht', aber einige Teams haben das bereits vor uns bemerkt. Es ist einfach falsch."

Gegen die Hawks traf Dallas nur 36% der Würfe, doch Cuban betonte, dass seine Beschwerde nichts mit der Niederlage zu tun hatte.

"Wir haben einfach nicht getroffen. Das hat keinen Bezug zum Spiel heute. Das ist eine größere Sache, oder? Ich sage, dass wir unseren Jungs die Anweisung geben, in der Zone zu campieren – also hat das nichts mit dem Spiel heute oder einem anderen Spiel zu tun. Das ist nur ein weiteres Beispiel", sagte Cuban.

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