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LeBron James (l.) und Kobe Bryant (r.) hätten 2007 fast die Teams getauscht
LeBron James (l.) und Kobe Bryant (r.) hätten 2007 fast die Teams getauscht © Getty Images

Die Cleveland Cavaliers verhindern 2007 einen der größten Trades in der NBA-Geschichte. Zuvor bieten die Lakers Kobe Bryant an. Dieser wollte aber zu drei anderen Teams.

Um ein Haar wäre es 2007 zu einem der größten Trades in der Geschichte der NBA gekommen.

Denn laut Brian Windhorst von ESPN sollen die Los Angeles Lakers damals bei den Cleveland Cavaliers wegen LeBron James angefragt haben. Als Gegenleistung dafür boten die Lakers den damaligen Superstar der Liga, Kobe Bryant, an.

In der Saison zuvor hatte Bryant im Schnitt über 30 Punkt erzielt, war aber unzufrieden mit der Situation bei den Lakers. Der damals 22-jährige LeBron James hatte derweil mit 27,3 Punkten, 6,7 Rebounds und sechs Assists pro Spiel bereits sein großes Potenzial angedeutet.

Die Cavaliers lehnten das Angebot ab und befanden James für unantastbar, boten jedoch jeden anderen Spieler aus ihrem Kader im Tausch für Bryant an. Doch die Lakers hatten an diesen wenig überraschend kein Interesse.

"Ich halte das für gut möglich. Wenn du einen großen Fisch abgibst, willst du dafür einen großen Fisch bekommen" sagte James zu Dave McMenamin von ESPN.

Allerdings hätte der Trade auch daran scheitern können, dass Bryant eine No-Trade-Klausel im Vertrag gehabt haben soll. Diese besagte demnach, dass er nur bei drei Teams einem Trade hätte zustimmen müssen.

"Ich hätte nie zugestimmt. Niemals. Die Cavaliers waren nicht eines der Teams auf meiner Liste. Das waren Chicago, San Antonio und Phoenix", sagte Bryant.

Im Nachhinein werden sowohl die Lakers als auch Bryant nicht traurig sein, dass der Trade nie zustande kam.

Unter der Führung von Bryant wurden die Lakers 2009 und 2010 NBA-Champion.

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