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München - MVP Steph Curry läuft gegen die Wizards unfassbar heiß und schießt den Champion zum Sieg. Walls Mega-Performance verblasst, Green muss Flammenwerfer Curry löschen.

MVP Stephen Curry hat seinen Ausnahmestatus in der NBA einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Beim Shootout zwischen seinen Golden State Warriors und den Washington Wizards explodierte der Point Guard für 51 Punkte und ballerte den NBA-Champion fast im Alleingang zum 134:121.

Dabei erzielte der gnadenlose Distanzschütze am Abend vor dem Besuch bei US-Präsident Barack Obama alleine elf Dreier und führte das beste Team der NBA zum achten Sieg in Folge.

Curry übertrumpft Mega-Performance von Wall

Bitter endete der Abend für seinen Gegenüber John Wall, der mit 41 Zählern und zehn Assists ebenfalls eine Monster-Performance hinlegte - sich am Ende aber dem MVP beugen musste.

"Es war wie damals bei Kobe, als er 81 Punkte gemacht hat", meinte Wall fast ein bisschen ratlos: "Er konnte einfach nicht daneben werfen. Du verteidigst ihn so gut du kannst, wir waren bei einigen Würfen nah dran, er hatte nicht viele freie Versuche - aber er trifft sie einfach."

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Der MVP läuft unfassbar heiß

Dabei hatte Curry erst kürzlich gegen die New York Knicks nur fünf von 17 Würfen getroffen. Eines seiner schlechtesten Spiele in dieser Saison machte er gegen die Wizards aber eindrucksvoll vergessen und spielte sich in einen Rausch.

"Die Würfe, bei denen du ein gutes Gefühl hast, gehen rein und selbst die, bei denen du denkst 'Oh, der geht daneben' fallen am Ende doch - das ist ein cooles Gefühl", berichtete der MVP: "Das willst du ausreiten, so lange du kannst."

Curry knackte zum zweiten Mal in dieser Saison die 50-Punkte-Grenze.

Sein "Splash Brother" Klay Thompson feuerte mit 24 Punkten (acht von 19 aus dem Feld) ebenfalls aus allen Rohren, Draymond Green legte mit zwölf Punkten, zwölf Assists und zehn Rebounds ein Triple-Double auf.

Green sorgt vor Besuch bei Obama für Abkühlung

Außerdem sorgte der Forward nach dem Spiel dafür, dass der heißgelaufene Curry wieder runterkommen konnte:

Während der Matchwinner vom Fernsehen interviewt wurde, schüttete ihm Green von hinten zwei Becher mit kalten Wasser über den Kopf und sorgte so für den Lacher zum Abschluss des Abends.

Die Warriors werden am Donnerstag von Barack Obama im Weißen Haus für den Gewinn ihres NBA-Titels gewürdigt. In der US-Hauptstadt feierte Golden State seinen achten Erfolg in Serie. Mit 45 Siegen und vier Niederlagen steht der Titelverteidiger in der Liga klar an der Spitze.

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