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Detroit Pistons v Dallas Mavericks
Reggie Jackson (l.) gegen Zaza Pachulia und Dirk Nowitzki. © Getty Images

Die Dallas Mavericks verlieren auch das vierte Spiel in Folge gegen die Detroit Pistons - trotz einer starken Leistung von Dirk Nowitzki. Ein Schiedsrichter sorgt für Ärger.

Die Dallas Mavericks müssen im Playoff-Rennen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Das Team von Dirk Nowitzki verlor in der Nacht auf Donnerstag gegen die Detroit Pistons mit 96:102 (52:54).

Nowitzki zeigte mit 25 Punkten und zehn Rebounds eine starke Partie, er traf zehn von 17 Würfen. Letzlich entschieden die größen Männer der Gäste allerdings die Partie: Andre Drummond (25 Punkte, 17 Rebounds) und Marcus Morris (20 Punkte, sieben Rebounds) führten ihr Team zum Sieg.

"Zu viele Fehler"

Der Trend bei Nowitzkis Mannschaft zeigt aktuell klar nach unten: Es war die vierte Niederlage in Folge, davon die dritte zu Hause.

"Wir haben zu viele Fehler gemacht", sagte Nowitzki. "Schlechte Würfe, schlechte Spielzüge - und hatten auch Pech."

Zwei Minuten vor Schluss kamen die Mavs bis auf drei Punkte (92:95) ran, konnte trotz guter Abwehrarbeit aber vorne nicht ausgleichen.

Dallas (33:32) steht noch auf Platz sieben der Western Conference, muss aber - gerade in dieser Form - um die Playoffs bangen. Bei Detroit (33:31) zeigt der Trend nach oben, das Team liegt aktuell knapp hinter Platz acht im Osten.

Schiedsrichter ärgert Carlisle

Für Aufsehen sorgte im Spiel Schiedsrichter David Jones. Nach einer Auszeit der Mavericks war Jones nicht direkt zum Anschreibetisch, sondern noch zum Huddle der Mavs gegangen und hatte sich ein kleines Wortgefecht mit Deron Williams geliefert.

Anschließend pfiff er gegen den Spielmacher der Mavericks ein technisches Foul. Dallas-Coach Rick Carlisle vermutete dahinter bewusste Provokation.

"Zum ersten Mal in 33 NBA-Jahren habe ich einen Schiedsrichter gesehen, der zu unserem Huddle stößt und einen meiner Spieler zu einem technischen Foul lockt", meinte Carlisle: "Ich habe so etwas in der Liga noch nie gesehen. Das ist nicht zu verzeihen."

Jones kommentierte die Szene nach der Partie nicht, auch Williams ließ sich keinen Kommentar entlocken - weil er keine Strafe riskieren wollte. "Ich habe vor zehn Jahren entschieden, dass ich nicht über Schiedsrichter spreche", so Williams: "Ich will mein Geld sparen."

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