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München - Die Trail Blazers machen Golden State erneut das Leben schwer. Die Warriors haben am Ende aber immer die passende Antwort parat - besonders MVP Stephen Curry.

Der MVP hat zugeschlagen.

30 Sekunden waren in Spiel fünf der Zweitrundenserie zwischen den Golden State Warriors und den Portland Trail Blazers beim Stand von 118:116 noch zu spielen.

Der Ball war dort, wo er zu diesem Zeitpunkt des Spiels hingehört: In den Händen von Stephen Curry. Der Superstar bat Gegenspieler Al-Farouq Aminu mit mehreren Crossovern zum Tanz, bevor er einen Stepback-Dreier in gewohnt wilder Curry-Manier losließ - und alle Hoffnungen des Underdogs zerstörte. Golden State setzte sich schlussendlich mit 125:121 durch.

Curry erhält MVP-Trophäe

Portland hatte die Warriors erneut vor Probleme gestellt, lange in Führung gelegen und sich auch im Schlussviertel nicht abschütteln lassen. Doch das letzte Wort gehörte einmal mehr dem wertvollsten Spieler der NBA, die Blazers konnten nicht mehr kontern.

Der Titelverteidiger rettete sich damit ins Ziel und verwandelte in der Best-of-seven-Serie durch den Sieg den ersten Matchball zum 4:1.

© SPORT1

Curry, der vor der Partie seine MVP-Trophäe erhalten hatte, verwandelte auf dem Weg zu 29 Punkten und elf Assists fünfzig Prozent seiner Würfe - darunter auch einen Buzzer Beater am Ende des dritten Viertels.

Noch zielsicherer zeigte sich sein "Splash Brother" Klay Thompson, der mit 33 Punkten bester Werfer war und dabei unglaubliche 13 seiner 17 Würfe traf. Zusammen kam das Guard-Duo auf elf Dreier. "Klays Shooting war unglaublich heute", sagte Headcoach Steve Kerr: "Und wie Steph das Spiel beendet hat: Dieser Step-Back-Wurf zur Fünf-Punkte-Führung war wahrscheinlich ein Wurf, den nur er treffen kann."

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Bogut verletzt sich

Für die Trail Blazers hielten wie gewohnt vor allem Damian Lillard (28 Punkte, sieben Rebounds, sieben Assists) und C.J. McCollum (27/8/5) dagegen.

"Wir sollten stolz darauf sein, wie wir sie gepusht haben", sagte Lillard: "Es hätte locker eine Serie über sieben Spiele sein können."

Nach den Cleveland Cavaliers sind die Warriors damit das zweite Team, das sich für die Conference Finals qualifizieren konnte. Dort warten auf den Hauptrundensieger entweder die Oklahoma City Thunder oder die San Antonio Spurs. OKC liegt aktuell mit 3:2 in Front.

Golden State bangt allerdings um Andrew Bogut. Der australische Center musste Ende der ersten Halbzeit mit einer Beinverletzung vom Feld und kehrte nicht zurück.

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