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Die San Antonio Spurs lassen OKC im ersten Spiel der Zweitrundenserie keine Chance. Das erste Viertel ist historisch, Aldridge und Leonard sind nicht zu stoppen.

Die San Antonio Spurs haben in Spiel eins des Conference Halbfinals der NBA-Playoffs gegen die Oklahoma City Thunder ein Ausrufezeichen gesetzt.

San Antonio fertigte OKC beflügelt von einem unfassbaren Start mit 124:92 (73:40) ab.

Die Spurs, die in der regulären Saison nur ein Heimspiel verloren hatten, gewannen den ersten Abschnitt mit 43:20 und bauten den Vorsprung anschließend weiter aus (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Aldridge dominiert

Überragender Mann auf dem Feld war LaMarcus Aldridge. Der Power Forward war von den Thunder nie zu stoppen und erzielte 38 Punkte. Aldridge, der beim mühelosen Sieg über die Memphis Grizzlies in Runde eins nur auf 14,5 Zähler pro Partie gekommen war, verwandelte 18 seiner 23 Würfe - in nicht einmal 30 Minuten Spielzeit.

"Es war einfach eine dieser Nächte", sagte Aldridge: "Ich habe versucht, selbstbewusst zu spielen. Es endete damit, dass ich einige Plays gemacht habe, die ich im nächsten Spiel wahrscheinlich nicht mache."

© SPORT1

Mit dem 32-Punkte-Sieg verpasste San Antonio nur um acht Punkte seinen höchsten Playoffsieg aller Zeiten. Die 43 Zähler im Anfangsviertel egalisierten die klubinterne Playoff-Bestmarke für Punkte in einem Viertel.

"Das haben wir nicht erwartet, aber wir nehmen es zum Start der Serie", sagte Veteran Tim Duncan, der mit seinem 156. Playofferfolg Rang zwei der ewigen Liste eroberte. Vor Duncan liegt nur noch Derek Fisher (161).

(Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Westbrook schwach

Auch Kawhi Leonard drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Der beste Defensivspieler der Liga kam in knapp 22 Minuten auf 25 Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists. Die Spurs trafen über 60 Prozent aus dem Feld (in der ersten Hälfte 81,8 Prozent) und von der Dreierlinie - die Thunder dagegen nur etwa 42 und 26 Prozent.

"Wir haben einen großartigen Tag und sie einen schlechten Tag erwischt", sagte Spurs-Trainer Gregg Popovich: "Die Bälle wollten in den Korb."

Russell Westbrook, der in der Serie gegen die Dallas Mavericks dominiert hatte, kam auf 14 Punkte und neun Assists und traf nur fünf von 19 Würfen aus dem Feld. Die meiste Zeit wurde er von Leonard verteidigt. Kevin Durant (16/8/6) blieb ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Bester OKC-Scorer war Serge Ibaka (19).

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