vergrößernverkleinern
Golden State Warriors v Portland Trail Blazers - Game Four
Stephen Curry erzielte in Portland allein in der Overtime 17 Punkte © Getty Images

Stephen Curry übertrifft den Rekord für Overtime-Punkte - und toppt allein die kompletten Heat und Raptors. Auch sein Auftritt als Bankspieler ist von seltener Klasse.

Es war ein wildes Comeback, das Stephen Curry für die Golden State Warriors beim 132:125-Sieg nach Verlängerung bei den Portland Trail Blazers hinlegte.

Zwei Wochen fehlte der MVP der NBA mit einer Knieverletzung, ehe er in Spiel 4 der Playoff-Serie gegen Portland von der Bank kommend wieder mitmischte - nur um drei Viertel lang aus seinem Spezialgebiet hinter der Dreierlinie vorwiegend Backsteine zu werfen.

13 Punkte und 0 von 9 aus der Distanz lautete Currys Bilanz vor dem Schlussabschnitt, ehe noch einmal 27 Punkte bei 5 von 7 aus dem Dreierland hinzukamen.

"Ich bin hier! Ich bin zurück! Ich bin zurück!", schrie Curry nach einem seiner erfolgreichen Dreier in der entscheidenden Phase des Spiels.

Curry mit 40 Punkten von der Bank

Allein 17 Punkte (neuer NBA-Rekord) erzielte Curry in der Verlängerung - und damit mehr als die kompletten Trail Blazers (14).

Und sogar mehr als im zweiten Overtime-Krimi des Abends den Miami Heat und den Toronto Raptors gemeinsam gelangen: Beim 94:87-Sieg der Heat kamen beide Teams zusammen in der Verlängerung gerade einmal auf 15 Zähler - elf für Miami, vier für Toronto.

Zudem gelang Curry ein weiteres seltenes Kunststück: Der 28-Jährige ist erst der zweite NBA-Spieler in den vergangenen 30 Jahren, der von der Bank kommend 40 Punkte in einem Playoff-Spiel erzielte. Das war sonst nur 2003 Dirk Nowitzkis damaligem Mavs-Kollegen Nick Van Exel gegen die Sacramento Kings gelungen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel