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LeBron James ist nicht erst seit dem Titel mit den Cavaliers eine Ikone in Cleveland
LeBron James ist nicht erst seit dem Titel mit den Cavaliers eine Ikone in Cleveland © Getty Images

München - Der neue Vertrag von LeBron James bei den Cleveland Cavaliers könnte kurzfristig sein, der folgende alles Dagewesene sprengen - selbst die Rekord-Gage von Michael Jordan.

LeBron James' Aussteigen aus seinem Vertrag bei den Cleveland Cavaliers ist anscheinend nur Teil eines größeren Plans, den der Superstar seit seiner Rückkehr nach Ohio verfolgt.

Der 31-Jährige informierte die Cavs am Dienstag darüber, dass er von seiner Spieleroption zur Vertragsverlängerung nicht Gebrauch mache. Diese hätte dem Finals-MVP in der kommenden Saison 24 Millionen Dollar eingebracht.

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Stattdessen kann James nun bei jedem Team einen Maximal-Vertrag über mehrere Jahre unterschreiben. Durch die Erhöhung der Gehaltsobergrenze im Sommer könnte James im ersten Jahr bis zu 30,8 Millionen Dollar verdienen.

Die Gehaltsobergrenze steigt weiter

Cleveland kann seinem Superstar wegen Liga-Regularien dagegen maximal einen Jahresvertrag für 27,5 Millionen bieten. Warum also für weniger Geld bleiben?

Ganz einfach, weil es sich - neben dem erfolgreichen Gewinn der Meisterschaft - in James' Masterplan fügt. Seit seiner Rückkehr aus Miami band sich "King James" lediglich mit Kurzzeitverträgen an die Cavs. Dabei behielt er immer die Veränderung bei der Gehaltsobergrenze im Auge, um sein Gehalt schließlich langfristig zu maximieren.

Im Sommer 2017 könnte sich diese Vorgehensweise im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen. Aktuellen Schätzungen zufolge könnte der NBA-Champion James dann einen Fünfjahresvertrag im Wert von 201 bis 205 Millionen Dollar anbieten.

Noch hält Jordan den Jahresgehalt-Rekord

Der viermalige MVP wäre dann in der Saison 2017/18 mit 35 Millionen Dollar Jahresgehalt der bestbezahlte NBA-Profi der Geschichte. Sein Verdienst überstiege den bisherigen Rekord von Michael Jordan in seiner letzten Saison bei den Chicago Bulls (1997/98) um zwei Millionen Dollar. Und damit nicht genug.

In der Spielzeit 2019/20 könnte James eine weitere Schallmauer durchbrechen und als erster Spieler überhaupt 40 Millionen Dollar in einer Saison einstreichen.

Dass James in seiner Karriere die höchstmöglichen Gewinne erzielen will, ist ihm durch seine erbrachten Leistungen auf und abseits des Parketts nicht zu verdenken. Zudem benötigt er das Geld als Investment für seine Zukunft nach der NBA-Karriere.

Der 31-Jährige deutete bereits seinen Wunsch an, in der Zukunft Besitzer eines NBA- oder NFL-Teams zu sein. Zumindest das hat ihm Jordan als Besitzer der Charlotte Hornets noch voraus.

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