Video

Steve Kerr, der Head Coach der Golden State Warriors, macht während der NBA-Finals gegen die Cleveland Cavaliers kurzen Prozess mit seinem Taktikbrett.

Es gibt viele Arten, Stress abzubauen: Yoga, frische Luft, ein Waldspaziergang.

Wenn man aber mitten im ersten Spiel der NBA-Finals steckt, ist es schwierig all das zu tun. Und Steve Kerr, Head Coach des Meisters Golden State Warriors, musste Stress abbauen. Seine Mannschaft war gerade dabei, die Partie gegen die Cleveland Cavaliers aus der Hand zu geben. 14 Punkte Vorsprung hatten MVP Steph Curry und Co. zur Pause - jetzt stand es nur noch 52:56.

Also nahm Kerr eine Auszeit, um sich und seine Männer zu sammeln. Im Gespräch mit seinen Assistenten brach dann aber der Frust aus dem 50-Jährigen heraus. Unvermittelt und mit einem langen, durchgehenden, englischen F-Wort garniert schlug er mit der Faust auf das Taktikboard.

Kerr: "Zerstörung hilft"

Das dünne Kunststoff-Brett hielt der Wut und Power von Kerr nicht stand und zerbrach in mehrere Stücke. Kurz darauf flogen auch noch Stifte durch die Gegend um den Meistercoach herum.

Kerr passierte im Gegensatz zum Board nichts. Er checkte kurz seine Hand, konnte dann problemlos aber weitercoachen.

"Zerstörung hilft, Druck und Ärger abzulassen. Lieber mache ich das mit dem Board als mit einem Spieler", teilte der Coach mit.

Wenige Minuten darauf gingen die Warriors sogar in Rückstand.

Die Reaktion von Kerr darauf ist nicht bekannt.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel