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Kevin Garnett
Kevin Garnett kehrte 2015 zu den Minnesota Timberwolves zurück © Getty Images

Kevin Garnett gibt sein Karriereende bekannt. Der 40 Jahre alte Power Forward hat sich mit den Timberwolves auf ein vorzeitiges Ende seinen Vertrages geeinigt.

Basketball-Altstar Kevin Garnett beendet nach 21 Jahren in der NBA seine Karriere. Das gab der 40 Jahre alte Forward von den Minnesota Timberwolves am Freitag über seinen Instagram-Account bekannt.

"Ich bin einfach nur dankbar. Ich kann das gar nicht in Worte fassen", sagte Garnett, der in seiner Laufbahn 26.071 Punkte erzielte und sich 14.662 Rebounds sicherte.

Nach den Abschieden von Kobe Bryant (Los Angeles Lakers) und Tim Duncan (San Antonio Spurs) ist Garnett bereits der dritte langjährige Superstar, der der NBA vor der kommenden Saison den Rücken kehrt.

Mit mehr als 330 Millionen verdienten US-Dollar in seiner Karriere gilt er als bestbezahlter Spieler der NBA-Geschichte, noch vor Bryant (rund 323 Millionen) und weit vor Dirk Nowitzki (bislang rund 210 Millionen).

Als "Abschiedsgeschenk" bekommt Garnett seinen vollen Jahresgehalt von rund acht Millionen Dollar ausbezahlt.

Titel mit Boston Celtics

Die Timberwolves hatten Garnett 1995 direkt von der High School gedraftet. 2007 wechselte der 2,11-m-Riese dann zu den Boston Celtics, mit denen er 2008 den NBA-Titel gewann.

Garnett wurde damals zum besten Defensivspieler der Liga gewählt, mit 11.453 Defensiv-Rebounds hält er die Bestmarke in der NBA. Nach einem eher unglücklichen Gastspiel bei den Brooklyn Nets kehrte der 15-malige All-Star 2015 nach Minneapolis zurück.

Nach Garnetts Rücktritt aus der NBA meldeten sich zahlreiche Größen der Branche zu Wort:

"Gegen dich zu spielen war das Größte für mich", schrieb Superstar LeBron James via Facebook: "Deine Leidenschaft und dein Ehrgeiz waren in jedem Angriff spürbar."

NBA-Commissioner Adam Silver meinte: "Kevin Garnett ist einer der härtesten Wettkämpfer, den diese Liga jemals gesehen hat. Im Namen der NBA-Familie danke ich ihm für den enormen Einfluss, den er auf das Spiel ausgeübt hat."

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