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Russell Westbrook (l.) wurde von Ricky Rubio (r.) öfter gestoppt als ihm lieb war © Getty Images

Russell Westbrook zieht an einer der größten NBA-Legenden aller Zeiten vorbei. Im Spiel wird er allerdings von Ricky Rubio entzaubert und stellt einen kuriosen Rekord auf.

Die Oklahoma City Thunder haben bei den Minnesota Timberwolves eine überraschende 86:96-Niederlage kassiert.

Karl-Anthony Towns führte die Wolves mit 29 Punkten, 17 Rebounds und drei Blocks zum dritten Sieg in Folge (Ergebnisse und Spielplan).

Der Rookie of the Year der Vorsaison traf dabei elf seiner 17 Würfe aus dem Feld.

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Heißer Towns - eiskalte Thunder

Einen rabenschwarzen Tag in Sachen Wurfquote erwischten dagegen die Thunder.

Das Team von Coach Billy Donovan brachte nur 33 von 85 Versuchen (38,5%) im Korb unter. Von hinter der Dreierlinie waren es sogar nur drei von 20 (15%).

Noch einmal schlechter war die Ausbeute von Russell Westbrook. Der OKC-Star traf unterirdische sieben von 23 Würfen aus dem Feld, darunter einen von zehn Dreiern.

Rubio entzaubert Westbrook

Schuld daran hatte vor allem Minnesotas Ricky Rubio, der mit exzellenter Defense Westbrook große Probleme bereitete. Wenn Westbrook in der zweiten Hälfte von Rubio verteidigt wurde, traf er keinen seiner acht Versuche und leistete sich vier Turnover.

Insgesamt hatte Westbrook zehn Ballverluste auf dem Konto, was ihm ein (nicht zählendes) Quadruple-Double bescherte (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Der 28-Jährige ist laut Elias Sports Bureau damit der einzige Spieler seit der Saison 1973/74, der mehrere Triple-Double mit mindestens zehn Turnovern schaffte.

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Westbrook strickt an seiner Legende

Obwohl Westbrook sich an Rubio die Zähne ausbiss, übertraf er zudem nach gerade einmal der Hälfte der regulären Saison seine persönliche Bestmarke aus der Vorsaison.

Mit 21 Punkten, elf Rebounds und zwölf Assists markierte er sein 19. Triple-Double, zog an Magic Johnson vorbei und liegt schon jetzt auf Platz acht der ewigen Bestenliste der NBA.

Die sieben Spielzeiten mit noch mehr Partien mit einer zweistelligen Ausbeute in drei Kategorien teilen die beiden Legenden Oscar Robertson (6) und Wilt Chamberlain (1) unter sich auf.

Rubio serviert, wie er will

Bei den Wolves stach neben Center Towns und Point Guard Rubio (14 Punkte und 14 Assists) auch Andrew Wiggins mit 19 Punkten heraus.

Für Rubio war es bereits das dritte Spiel in Folge mit mindestens 14 Assists. Noch erstaunlicher dabei: Der Spanier leistete sich dabei insgesamt nur neun Turnover. Zusammen hat Rubio in den letzten drei Partien 46 Assists ausgeteilt - nur Westbrook kam in dieser Saison innerhalb von drei Spielen auf die gleiche Anzahl.

In der Tabelle der Western Conference liegt Oklahoma durch die erste Pleite nach zuvor drei Siegen in Folge mit einer Bilanz von 24:17 auf Platz sieben. Die Timberwolves haben 14:26 Siege auf dem Konto und sind Zwölfter (Die Tabellen der NBA).

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