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Toronto Raptors v Chicago Bulls
Zwölf Assits und ein unwiderstehlicher Zug zum Korb: Jimmy Butler war Dreh- und Angelpunkt der Bulls-Offensive gegen Toronto © Getty Images

Die Chicago Bulls brauchen Dwyane Wade und Paul Zipser nicht für eine dicke Überraschung gegen die Raptors. Jimmy Butler macht mit seiner Physis den Unterschied.

Nach drei Niederlagen in Folge haben die Chicago Bulls einen überraschenden 105:94-Heimsieg gegen die Toronto Raptors eingefahren.

Der angeschlagene deutsche NBA-Profi Paul Zipser kam für die Bulls dabei zwar wie Superstar Dwyane Wade nicht zum Einsatz. Dafür erwischten Ersatzmann Doug McDermott mit 20 Punkten und All Star Jimmy Butler (19 Punkte, zwölf Assists) einen bärenstarken Abend. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US )

Butler nicht zu stoppen

Vor allem Butler bekamen die Raptors, die in der Eastern Conference immer weiter an Boden verlieren, nie in den Griff, wenn er im Eins-gegen-Eins zum Korb zog. So erklärt sich auch die kuriose Statistik des Small Forwards: Gerade einmal vier seiner 19 Punkte erzielte Butler aus dem Spiel heraus, die übrigen 15 sammelte er an der Freiwurflinie.

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Auf Seiten der Raptors enttäuschte Top-Scorer DeMar DeRozan, der mit seinen 18 Punkten deutlich unter seinem Saison-Durchschnitt (27,7) blieb. Auch die vier erfolgreichen Dreipunktewürfe von Point Guard Kyle Lowry bei immerhin elf Versuchen reichten Toronto nicht für ein erfolgreiches Comeback, nachdem der Favorit zur Pause bereits mit 39:58 in Rückstand geraten war.

Durch den Überraschungssieg klettern die Bulls (27-29) auf Rang sieben in der Eastern Conference und pirschen sich klammheimlich an die Raptors (32-24) auf Platz fünf heran. (SERVICE: Die Tabellen der NBA)

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